Pfälzische Kinderheilstätte 6102 Bad Dürkheim
Verschickungsheime,  Verschickungsheime - Rheinland-Pfalz

“Pfälzische Kinderheilstätte” – “6102 Bad Dürkheim/Pfalz”

Pfälzische Kinderheilstätte,
Dr.-Kaufmann-Straße 4
Telefon: 526/21
H 130m
Träger: LVA Rheinland-Pfalz. Aufnahme von Selbstzahlern möglich
Betten: 96
Aufnahme: Knaben und Mädchen von 2-14, ganzjährig; nicht aufgenommen werden akute Krankheiten, aktive TBC, sonstige ansteckende Krankheiten, schwere gemeinschaftsunfähige Psychopathie oder Debilität

Preis: DM 17.50

Kurmittel: Solbäder, Kneipp’sche Hydrotherapie, Inhalationen, Trinkkuren mit Dürkheimer Maxquelle, Liegehalle, Heilgymnastik, Diät u. a.

Ärztliche Behandlung durch Facharzt für Kinderkrankheiten im Haus

Indikation: Exsudative-lymphatische Diathese, neuropathische Diathese, vegetative Dystonie, chronische nidittuberkulöse

Erkrankungen der Atmungsorgane, Ekzem, Rekonvaleszenz nach akutem Rheumatismus u. a., Kreislaufstörungen, chronische Leberschäden, Fettsucht, Haltungsschäden u. a.

Unterricht: Volksschule im Haus


26. November 1970: Der Verein “Pfälzische Kinderheilstätte” beschließt die Übertragung der gesamten Liegenschaften in der Dr.-Kaufmann-Straße 4 an die Lebenshilfe.

15. Juni 1971: Das Kultusministerium erhebt die Tagesbildungsstätte zur “Staatlich anerkannten privaten Sonderschule G”. Für vorschulpflichtige Kinder wird ein Sonderkindergarten eingerichtet. Für die Älteren wird eine beschützende Werkstatt geplant, die im Oktober 1972 mit drei Gruppen die Arbeit aufnimmt. Derweil ist die Lebenshilfe bereits im Mai an ihren heutigen Standort umgezogen.

Da in ihrem Einzugsgebiet eine Umgehungsstraße errichtet werden sollte und dies mit dem Erholungsaspekt unvereinbar erschien, wurde sie 1970 durch die Edelsteinklinik Bruchweiler im Landkreis Birkenfeld ersetzt.

Die Alte Maxquelle in der Maxbrunnenstraße, mit der zwischen 1859 und 1960 das Gradierwerk betrieben wurde, hat den höchsten Arsengehalt in Deutschland und den zweithöchsten weltweit. Bei der Analyse ihres Wassers (1861) entdeckten der Chemiker Robert Wilhelm Bunsen und der Physiker Gustav Robert Kirchhoff mittels Spektralanalyse die neuen Elemente Cäsium und Rubidium. Im Kurpark befindet sich eine öffentliche Kneipp-Anlage.


Die Liegehalle
image_pdfPDF-Datei erstellenimage_printSeite drucken
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments