Verschickungsheime,  Verschickungsheime - Baden-Württemberg

Erholungsheim der Deutschen Bundesbahn – Bad Dürrheim

1926 als Erholungsheim der Reichsbahnbetriebskrankenkassen eröffnet.

Die Initiative zur Errichtung des Gebäudes stand in engem Zusammenhang mit dem 1923 erlassenen Gesetz über vorbeugende Heilverfahren. Damit traten Vorsorge, Vorbeugung, Verhütung und Rehabilitation an die vorderen Stellen der Pflichtaufgaben der Krankenkassen. Die Idee der präventiven Heilverfahren setzte sich auch bei den deutschen Eisenbahnern durch. In allen Reichsbahndirektionen entstanden Genesungsheime für Bahnbedienstete und ihre Familien. Das Erholungsheim Bad Dürrheim wurde von der Reichsbetriebskrankenkasse Karlsruhe mitfinanziert. Der Betrieb des Erholungsheimes wurde in die Hände der Kongregation der Schwestern vom Hl. Josef zu Saint-Marc, Provinz St. Trudpert, gelegt.

Am 1. Dezember 1949 ging das Leichtkrankenhaus wieder in den Besitz der Bundesbahnbetriebskrankenkasse (BBKK) Frankfurt über. Es diente jetzt der Tuberkulose-, Mütter- und Kinderfürsorge.[2]

Seit 1965 liegt die Verwaltungsleitung in weltlichen Händen, die Schwestern verließen das Haus. Unter Verwaltungsleiter Erich Duffner wurde die Kinderabteilung geschlossen, die Kuranstalt Bad Dürrheim durch umfangreiche Umbauten zur Kurklinik Sonnenbühl umgestaltet und bereits 1971 umbenannt. Die Namensgebung ging auf den Vorschlag des späteren Bundesbahndirektors Vollmer zurück, der damit auf die Lage an einem sonnenbeschienenen Hügel (badisch „Bühl“) hinweist.

Heutige Anschrift:
Schloss-Klinik Sonnenbühl in Bad Dürrheim
Hammerbühlstr. 4
78073 Bad Dürrheim

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