Verschickungsheime,  Verschickungsheime - Baden-Württemberg

Erholungsheim und Heilstätte für Kinder, Caritas-Haus Feldberg – 7821 Feldberg

Erholungsheim und Heilstätte für Kinder, Caritas-Haus Feldberg
Tel 215
H 1250 m
Träger: Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg/Breisgau
Betten: 200
Aufnahme: Knaben und Mädchen von 6-14, ganzjährig; vorwiegend kath.
Preis: DM 8.20 bis 8.50
Kurmittel: Massage, Heilgymnastik, Atemgymnastik, Aerosolbehandlung
Ärztliche Behandlung: durch Facharzt für Kinderkrankheiten im Haus
Indikation: Die chronischen Krankheiten des Kindesalters, für die ein Höhenklima von 1250 m besonders
günstig ist; inaktive Lungen- und Hilusdrüsen-Tbc, Zustand nach Rippenfellentzündung
(spez. und unspez.), Asthma, recidiv. und diron, Bronchitis, Bronchiektasen, Anämie, Rekonvaleszenz nach schweren Erkrankungen
Gegenanzeigen: Alle Arten von aktiver Tuberkulose, rheumatische Erkrankungen, Herzkrankheiten (auch kompensiert). diron, Nieren- und Blasenleiden, Krampfbereitschaften, Zuckerkrankheit, Bettnässer; Kinder mit ausgesprochener lymphatischer Diathese können erst nach Sanierung der Tonsillen aufgenommen werden


Das Haus wurde 1920 als gemeinnütziges Erholungs- und Wanderheim für minderbemittelte Jugendliche vom Diözesan Caritasverband auf dem Anwesen „Jägermatt“ eröffnet. Nach einem Brand 1923 wurde ein Neubau an der heutigen Stelle errichtet, der 1925 in Betrieb ging und der bald zu einer gefragten Kinderheilstätte wurde.

Im Laufe der Jahre wurde das Heim stetig erweitert, umgebaut und saniert. Der Betrieb der Kinderheilstätte unterlag zunehmend wirtschaftlichen Schwankungen, der Betrieb musste 1992 eingestellt werden.

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Klausi
Klausi
2. Februar 2023 15:54

Hier darf man wohl nur neagtiv erlebtes reinschreiben ?
Meine eher positiv gefasste Erinnerung sind nicht mehr da. 🙁

So kann man auch Meinung machen!

Monika
Monika
29. Januar 2023 00:07

Hallo,

ich muß ungefähr 1963 dort gewesen sein. Meine Erinnerungen sind noch sehr vage. Ich war erst 6 Jahre und noch nicht in der Schule. Konnte weder lesen noch schreiben. Meine Eltern haben mich zum Bahnhof in Gladbeck-West gebracht. Im Zug bekam ich einen Zettel um den Hals, genauso wie die anderen Kinder in dem Abteil. Es waren so fünf oder sechs und eine Frau, die uns begleitete. Die Zugfahrt dauerte für mich unendlich lange. Mir kam es vor, als ging es bis ans Ende der Welt. Den ganzen Tag im Zug und ich kannte kein mitreisendes Kind. Eingeprägt hat sich der Name Station Bärental Feldberg. Viele Kinder waren traurig und weinten. Ich weiß noch, dass unsere Gruppe Antonius hieß und wir jeden Sonntag in den Gottesdienst gingen. Es wurde dann immer mein dunkelblaues Kleid mit kleinem , weißen Kragen angezogen. Die “Tanten” haben uns die Anziehsachen gegeben. Wir durften nichts alleine nehmen. Ich erinnere mich noch an ein kleines “Pippi-malheur”. Heimlich auf dem Hocker stehend wollte ich mir oben aus dem Schrank einen neuen Schlüpfer holen. Dabei wurde ich erwischt. Ich wurde ausgeschimpft und musste zur Strafe ins Bett. Zudem sollte ich den Schlüpfer einfach auf links drehen und wieder anziehen.!!!!! ich habe mich geweigert und fürchterlich geweint. Das hat sich richtig bei mir im Kopf eingebrannt. Unsere Teller mussten wir immer leer machen, egal ob es uns schmeckte oder nicht. Solange mussten wir am Tisch sitzen bleiben.Ich sollte ja zunehmen. Aber mit Zwang ging da gar nichts. Mehrmals sind wir mit einer Tasse ausgerüstet in den Wald gegangen um Blaubeeren zu pflücken. Die meisten Kinder hatten eine blaue Zunge vom Naschen. Da ich von zuhause keine Blaubeeren kannte, habe ich keine einzige Beere genascht, sondern brav die große Blechtasse voll gesammelt und abgegeben. Im Kurheim gab`s dann abends Heidelbeerpfannkuchen. Von den restlichen Beeren wurde Marmelade gemacht.Einmal in der Woche gab es Post von zuhause. Es wurde mir vorgelesen. Die Karte habe ich dann wie einen Schatz gehütet. Eine ” Tante oder Fräulein” hat dann für mich nach hause geschrieben. So ungefähr mir geht es gut, die Sonne scheint, das Essen ist lecker und hier ist viel Wald. Die gesamten 6 Wochen kamen mir so endlos vor. Ich vermisste meine jüngere Schwester, die zuhause bei den Eltern geblieben war. Leider weiß ich nur noch, dass die Kur vom Gesundheitsamt verordnet wurde und dann ging es seinen Weg. Meine Eltern kann ich leider nicht mehr dazu befragen. Sie sind beide verstorben. Vielleicht gibt es noch jemanden, der sich auch genau an diese Zeit dort erinnert oder zeitgleich mit mir dort war. Aber eigentlich war ich ja noch zu klein. Ein Foto von mir dort mit anderen Kindern habe ich auch nicht. Auch keine Karte, die geschrieben wurde. Es ist halt sehr lange her. Aber in meinem ganzen Leben vergesse ich das nie.

Ivonne
Ivonne
24. September 2022 22:31

Hallo

Ich war 1983 dort. Ich war unter ernährt. Es waren viele schlechte Momente in diesem Heim. Es gab viele strenge Regeln, und es gab genauso viele Verbote und Bestrafungen. Das Essen musste unbedingt auf gegessen werden, sonst hätten wir nicht aufstehen dürfen. Jeden Abend holen wir gewogen, um zu sehen, ob wir zugenommen hatten. Wir wurden nackt ausgezogen in der Dusche und eiskalt ab geduscht, wenn wir nicht so genommen haben und das war jeden Tag das selbe Procedere. Einmal musste ich mich übergeben, weil ich das Essen nicht mochte. Ich durfte aber nicht aufstehen, um mich sauber zu machen. Ich sollte das Essen weiter essen..
Wir wurden viel schikaniert und von den Erzieherinnen gemobbt. Einmal bin ich von der Erzieherin auf mein Bett geschubst worden und habe mir mein Kopf an der Heizung aufgeschlagen. Ich musste damit zum Arzt. Unterwegs wurde mir gesagt, dass das meine eigene Schuld gewesen ist, weil ich ja angeblich auf dem Bett rumgehüpft habe und dadurch hingefallen bin. Viele Kinder hatte nur Angst, viele Kinder. Wir haben geweint. In der Nacht sind wir dabei erwischt worden wurden wir bestraft. Du musst deinen Flur stehen in der Kälte. Es war Winterzeit.. Uns wurde gesagt, wir dürfen erst nach Hause wieder, wenn wir genug zugenommen haben. Es war eine schlimme Zeit, die ich nicht noch einmal erleben möchte. Wir haben jeden Tag lange Wanderungen gemacht auch wenn manche Kinder schon müde unterwegs waren, wurden sie geschubst, damit sie weiter gehen oder einfach an dem Arm gezerrt und gezogen, angeschrien und angemeckert. Es gibt so viele Erinnerungen, die kann man ja alle gar nicht aufschreiben. Es ist auch keine schöne Zeit gewesen und die man sich gerne zurück erinnern würde.

Lobo
20. März 2022 15:14

Hallo , ich bin neu hier!
Durch einen Zeitungsbericht im SÜDKURIER habe ich mich an eine schreckliche Zeit so ca.1961 erinnert, welche ich im CARITAS-Haus auf dem Feldberg erlebt hatte. Vom Würgeessen, eingeklemmt auf dem Schoß der “Tante” bis zum Pflichtschlaf alles mitgemacht. Man musste mich nach 3 Wochen wieder nach Hause schicken, weil ich zu stark abgenommen hatte!
Eine wichtige Frage für mich an alle:

  • im o.a. Gruppenbild der Kinder auf dem Wege in den Wald ist der 4. von vorne links, ein kleiner Bub mit einem helleren Pullover

Kennt jemand den Namen ?
Ich würde mich über eine kurze Mitteilung sehr freuen.
.

Gabi
Gabi
19. März 2022 11:23

Jahrelang hatte ich alle Erinnerungen an eine der schlimmsten Zeiten meines Lebens verdrängt. Erst durch die Berichte in den letzten Jahren ist mir klargeworden, dass ich keineswegs allein war mit meinem Erleben und dass das ganze einen Namen hat: „Verschickungskind“. Mit den Veröffentlichungen, die ich gehört und gelesen habe, kamen auch bei mir die Erinnerungen wieder. Und als ich das alte Bild des Caritashauses Feldberg auf Ihrer Internetseite entdeckt habe, empfand ich Enge im Brustkorb, Gefühle, kaum und nur unter Schmerzen atmen zu können.
Ja, auch ich war ein “Verschickungskind” im Caritashaus auf dem Feldberg. Es war 1965, ich war gerade 6 Jahre alt geworden und lebte in Hessen. Nach einer Keuchhusteninfektion kam ich nicht mehr richtig auf die Beine und wurde deshalb vom zuständigen Gesundheitsamt dorthin geschickt – meine Eltern wollten mich zwar nicht gehen lassen, konnten sich aber gegen die von ihnen als “Anordnung” empfundene Verschickung nicht wehren. Am Bahnhof in Frankfurt wurde ich ihnen weggenommen, bekam einen Zettel umgehängt und wurde in einen Zug Richtung Schwarzwald gesetzt. Noch nie war ich zuvor von meiner Familie getrennt gewesen.
Im Heim erlebte ich dann das, was hier schon wiederholt berichtet wurde: einem schrecklichen System ausgeliefert sein, Hilflosigkeits- und Ohnmachtsgefühle. Auch 1965 wurde ein sehr strenges Regime geführt, alle Teller mussten leer gegessen werden, auch ich habe erlebt, dass andere Kinder Erbrochenes wieder essen mussten. Bei Tisch durfte nicht gesprochen werden, sonst gab es Strafen. Baden (ich glaube, das fand ein- oder zweimal wöchentlich statt) war ein Albtraum: im Keller gab es einen eiskalten Baderaum. Wir mussten in Reih und Glied anstehen, standen wartend auf den kalten Fliesen, zu diesem Zeitpunkt schon nur noch spärlich gekleidet, und froren entsetzlich. Wenn wir dann endlich an der Reihe waren, wurden wir mit kaltem Wasser abgesprüht und gewaschen. Weinen war nicht gewünscht, zog ebenfalls Sanktionen nach sich. Also lernte ich sehr schnell, mich möglichst unauffällig und ruhig zu verhalten, nicht zu widersprechen, Tränen herunterzuschlucken.
Damals gab es im Heim eine “Tante”, die anders war, die Wärme und Zuneigung ausstrahlte und uns manchmal sogar tröstete. Wir liebten sie sehr. Etwa nach der Hälfte meines Aufenthaltes verließ sie das Caritashaus. Sie durfte sich nicht einmal von uns verabschiede. Es gelang ihr aber noch, uns zu sagen, dass sie es in diesem Haus einfach nicht mehr aushalte und deshalb gehe. Sie weinte und wir versuchten heimlich, ihr aus dem geschlossenen Fenster noch zuzuwinken. An diesem Tag weinten wir praktisch alle und die im Haus verbliebenen “Tanten” waren noch biestiger als sonst, verteilten fleißig Strafen für alles und nichts.
Besonders schlimm war für mich, dass ich noch nicht schreiben konnte. Und so musste ich einer der Erzieherinnen an dem Tag, an dem die Postkarten an die Eltern geschrieben wurden, meinen Text diktieren. Da ich einfach gar nichts sagte, legte sie mir letztendlich die Worte, die auf dieser Karte standen, in den Mund: „mir geht es sehr gut. Im Schwarzwald gibt es viele Bäume…“. Dazu muss man wissen: meine Mutter stammt selbst aus dem Schwarzwald und wir haben oft ihre Verwandten dort besucht. Dass der Schwarzwald viele Bäume hat, wußten sowohl sie als auch ich sehr gut und es hätte nicht auf dieser Karte stehen müssen. Viel später hat mir meine Mutter erzählt, dass sie in dem Moment, als sie die Karte gesehen hat, wusste, dass es mir nicht gut geht. Sie hat wohl mit meinem Vater überlegt, ob sie einfach losfahren und mich dort herausholen sollten, haben dies aber dann nicht gewagt.
Von meiner Lieblingstante Dora, die wohl auch ahnte, dass es mir schlecht ging, erhielt ich ein Paket mit einer schönen Karte und Süßigkeiten geschickt. Als die Post verteilt wurde, erhielt aber ein anderes Mädchen, das zufällig den gleichen Namen wie ich trug, dieses Paket. Ich wusste sofort, dass es eigentlich mir gehörte und meldete mich deshalb. Auch die „andere Gabi“ hat dann sehr schnell gesagt, dass sie gar keine Tante Dora habe. Die Süßigkeiten wurden dann aber an alle verteilt und weil ich mich beschwert hatte, erhielt ich nichts davon. Wenigstens ließen sie mir die Karte, die ich zwar nicht lesen konnte, die ich aber wie einen Schatz hütete – eine Verbindung nach zu Hause.
Nach meiner Rückkehr haben sich meine Eltern beim Jugendamt unserer Stadt beschwert: in meinem Koffer fanden sie zwei Drittel meiner mitgegebenen Kleider noch unbenutzt, dafür waren zwei Unterhosen und ein Waschlappen so verschmutzt und vergammelt, dass sie diese nicht einmal mehr gewaschen, sondern weggeworfen haben. Auch über die sonstigen Verhältnisse, die ich ihnen geschildert habe, haben sie berichtet. Von der Ärztin des Gesundheitsamtes seien sie aber rasch mit den Worten: “das kann nicht sein, dort ist alles in Ordnung” abgewiesen worden.
Ich habe diese Zeit überstanden – geprägt hat sie mich aber sehr wohl. Viele meiner Verhaltensmuster und Bewältigungsstrategien, von denen ich einige so gern ablegen würde, sind wohl in diesem Lebensabschnitt entstanden.

Nadine
Nadine
15. Februar 2022 02:53

Ich habe heute eine Sendung gesehen in der über Verschickungskinder berichtet wurde.
Dann dachte ich, das ist ja wie damals als ich auf dem Feldberg war und tatsächlich, hab ich jetzt hier diese Seite gefunden.
Es muss ca. 1986 oder 87 gewesen sein.
Da war ich 6-7 Jahre alt. Ich stand die eine oder andere Nacht Barfuß im Nachthemd in der Putzkammer. Ich wusste nicht mal wieso.
Ich habe dort schlimmes erlebt.
Ich hab meiner Mutter nie verziehen, dass sie mich da hin gegeben hat.
Nachts wurde uns von den Erziehern an den Haaren gezogen.
Meine Kinder dürfen aus diesem Grund in kein Sommercamp, zu Pfadfindern usw.
Die absolute Horrorvorstellung meine Kinder müssten das durch machen, während ich davon ausgehe, sie seien wohl behütet und haben Spaß.

Verschickungskinder, war mit Neu.
Wir wurden in einen Sammelbus gesetzt und dort auf den Feldberg gebracht.

Zum Glück gab es keine sexuellen Übergriffe aber ich kann nur für mich sprechen.
Man war der Situation ausgeliefert und viele haben geweint. Nächtelang. Aus Angst, Heimweh.

Die Regeln konnte man nicht nachvollziehen.

Ich würde das Haus am Geruch erkennen.

Mein Bruder war mit dabei, wir haben uns aber so gut wie nie gesehen.
Er erzählt von ähnlichen bis gleichen Erlebnissen.

Ich meine die Leiterin hieß damals Frau Himmel.
oder Himmelbett … Katastrophe.

Wir hatten das Zimmer unter ihrem Schlafzimmer.

Es gab Haferschleim zum Essen und zusätzliches Pulver, es hieß, dass wir es bekommen, damit wir besser zunehmen. Wir seien zu dünn.

Am Geschmack würde ich es wieder erkennen.

Ich war gesund, meine Mutter Alleinerziehende Mutter. Sie sagte, das Jugendamt hat ihr damals den Vorschlag gemacht, damit sie sich erholen kann und wir hätten einen schönen Sommerurlaub.

Unfassbar.

Tina Trogemann
Reply to  Nadine
26. November 2022 03:55

😭 😭 😭 😭 😭

Barbara Grothues
Barbara Grothues
12. Dezember 2021 20:24

Hallo, mein Name ist Barbara.
Ich war 1977 oder 78 da. Ich war 13 Jahre alt und habe auch schlimme Erinnerungen an diese Zeit. Wir mussten Nachts öfters im Flur im Nachthemd strammstehen. Stundenlang. Am schlimmsten fand ich aber das Weinen und schreien der jüngeren Kinder. Die Erzieherinnen erschienen selber hilflos. Die Nonnen dort waren wirlich böse. Briefe die rausgingen wurden gelesen und zensiert. Anrufen durften wir auch nicht. Ich habe die Zeit und die Erlebnisse dort nie vergessen aber vieles verdrängt. Würde mich sehr freuen, wenn die Verantwortlichen gefunden und zur Rechenschaft gezogen würden.
VG

Tina Trogemann
Tina Trogemann
11. September 2021 21:16

Hallo mein Name ist Tina Trogemann. War jemand von euch zufällig 1979 oder 80. I’m caritas Haus feldberg? Ich und meine 2 Cousinen waren dort und haben damals schreckliches erlebt, was ich mich weiß
. Es war böse, die Nonnen waren böse, grausam, es war die Hölle

SABINE
SABINE
Reply to  Tina Trogemann
14. November 2021 14:09

Hallo Tina,
war 1977 dort…Habe meinen 6. Geburtstag dort “gefeiert”. Ich erinnere mich daran dass man alles aufessen musste, aus der Pfanne gab es Zwiebelsaft und da musste ich wurgsen…
Bei einem Ausflug hatte ich vor Angst einen Kaugummi verschluckt und wurde angeschrieben und beim Anziehen wurde mir auch gesagt, dass ich nicht zu Hause bin… Auch wurde ich von meinem Bruder getrennt…Es ging ja hauptsächlich um ihn, da er zu dieser Zeit Asthma hatte… Ich war getrennt von seiner Gruppe, durfte ihn nur mal, durch eine große braune Holztür getrennt, sehen… Einzig Sr. MARIA war ein Lichtblick…Mein Bruder und ich wurden krank, glaube es war Masern (?), sie war immer sehr nett zu und und wir blieben auch lange in Verbindung… Und dann war da noch eine Tanja, ein anderes Mädchen, während ich traurig im Bett lag hat sie mich immer aufgeheitert!
Danke für Deinen Mut….Alles Gute! SABINE
Danke für Deine

Tina Trogemann
Reply to  SABINE
26. November 2022 03:52

Dankeschön…Ich muss nur noch heulen gerade

Simone
Simone
Reply to  Tina Trogemann
9. November 2021 23:10

Ich war im WInter ca. 1980/81 da. Meine Mutter hat meine Karten und Briefe (nicht von mir geschrieben, weil ich knapp sechs Jahre alt war) aber ich habe immer gebettelt wieder nach Hause kommen zu duerfen und wer mich am Bahnhof abholen kommt und wie es meinem Hansi [Wellensittich] ginge. Jedesmal gab es ein Begleitschreiben, dass mein Heimweh ganz normal sei und sich sowas nach ein- bis zwei Wochen legt. Ich war 5 oder 6 Wochen da! Die andere Erinnerung die ich habe ist, dass wir jeden Tag nach dem Mittagessen ‘Mittagsruhe’ hatten und alle in einer Halle auf Matten schlafen sollten, und wir nur aufs Klo durften wenn wir Durchfall vorgetaeuschen konnten. Ich weiss auch noch, dass wir unsere Waesche selber falten mussten und ich Aerger gekriegt habe, weil ich meine Blendi Zahnpasta nicht von unten aufgerollt hatte. Hoert sich aber nicht ganz so furchtbar an wie deine Erfahrung. (Dafuer musste ich dann spaeter aufs Nonnengymnasium, was auch nicht so toll war.

Tina Trogemann
Reply to  Simone
26. November 2022 03:53

😭 😭 😭 😭

Bernhard Habich
Bernhard Habich
Reply to  Tina Trogemann
28. Oktober 2021 00:16

Ich war 1968 dort. Ich habe nur noch wenige aber nur negative Erinnerungen.