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Erinnerungsraum der Verschickungskinder

Im Rahmen eines interdisziplinären Projektes der Hochschule der Medien Stuttgart haben eine Gruppe von 13 Studierenden sich mit der Thematik der sogenannten Kinderverschickung der 50er bis 90er Jahre beschäftigt und eine digitale Ausstellung erstellt, die auf diese Kinderverschickung aufmerksam machen soll.

Ziel war es, die Situation der Verschickungskinder für Außenstehende erfahrbar zu machen, weshalb man hier die Reise eines fiktiven Kindes, Fritzi, begleiten kann. Fritzi ist 8 Jahre alt, lebt im Süden Deutschlands und zeichnet sehr gerne. ….

Hier der Link zum Projekt

Urheber :

Studierende der Hochschule der Medien Stuttgart , jetziger Rechteinhaber “Aufarbeitung Kinderverschickungen Baden-Württemberg e.V. ( www.verschickungsheime-bw.de )” Diese Inhalte veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung.

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Andreas H.
16. Mai 2022 14:35

Ich finde es gut, dass sich junge Menschen mit dem Schicksal der Verschickungskinder beschäftigen.
Am Beispiel der fiktiven Geschichte von Fritzi wird einfühlsam beschrieben wie so eine Kinderverschickung abgelaufen ist.

Es ist bestimmt schwierig das Leid der Kinder zu beschreiben, wenn man es selbst nur aus Erzählungen oder TV-Berichten erfahren hat. Das Projekt klingt für mich wie ein „Kinderbuch“, in dem Fritzi von einem nicht so schönen Urlaub erzählt. Das Leid der Kinder, 6 Wochen alleine weit weg von zu Hause, den Tanten hilflos ausgeliefert, kommt nicht wirklich zum Vorschein.