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Sabine Weisgram
Sabine Weisgram
14. Januar 2022 10:44

Ich und meine Schwester waren ca. 1974 in Hirschegg / Österreich im ” Kindererholungsheim ” . War von euch auch wer dort ?
Haben ähnliches erlebt wie schon beschrieben….Immer aufessen, vor allem morgens Haferflocken mit Dickmilch. Ich bin oft stundenlang gesessen…
Mittagsruhe, nicht reden, nicht bewegen, nicht aufs Klo, Briefe wurden diktiert etc….

conny bellach gebr. lechtenböhmer bin auch zu finden auf facebook.

Hallo, ich bin Jahrgang 1951 und war mit meinem jüngeren Bruder Thomas 58-59 in Westerland auf Sylt 6 Wochen. Wie das Heim hieß weiß ich nicht mehr.Ich hatte dort meinen 8 0der 9, im August,Geburtstag gefeiert. Mein Bruder wurde dort Krank, er bekam die Windpocken glaube ich. 3 Wochen lag er auf der Krankenstation. Man nannte ihn auch immer Heulböhmer weil er immer weinte, er hatte Heimweh. Ich war da anderes,Heimweh kannte ich nicht. Ich fand es toll da. das Fräulein die für uns zu ständig war hieß frl. banndilla und von meinem Bruder Frl. Meier. Einmal gab es Milchsuppe mit Sternchennudeln, 6 Teller voll hatte ich geschafft.Und zu der Zeit war auch in der nähe Jahrmarkt. wir durften aber nicht hin. Was ich nicht toll fand war,das ein Mädchen ihr Spinat nicht essen wollte.Sie bekam den dann zur Kaffeezeit. Ach ja, einmal hatten wir zu Mittag Blumenkohl,da waren dicken Maden rin,iiiigitt. Mußten wir aber nicht esenn.Mein Mädchenname war damals Cornelia Lechtenböhmer. Vielleicht kann sich ja jemand noch an die Namen erinnern?

Mendres
Mendres(@mendres)
8. Januar 2022 19:27

Hallo, ich bin Jahrgang 1963 und war 1970 im Schwarzwald 6 Wochen zum “Mästen”, da ich laut Gesundheitsamt viel zu dünn und kränklich war. Ich weiß nur noch, dass es im Kinzigtal war. Ich fuhr damals vom Bahnhof in Bad Homburg v.d.H. ab und die Kur lief über die AOK. Welches Heim könnte es gewesen sein?

Mosler Liesa
Mosler Liesa
8. Januar 2022 18:36

Hallo, ich war 1975 (damals 10 Jahre alt) mit meinem Bruder (damals 6 Jahre alt) in sankt peter ording auf Kur, es war die Hölle, ich kann mich noch erinnern daß die Leiterin eine große unheimliche Frau mit tiefer Stimme und nur einem Arm, war…. Vielleicht kann sich noch jemand erinnern…. Mein Bruder hat vor Angst in die Hose gemacht, ihm wurde die Hose über den Kopf gezogen und so musste er essen, nach dem Essen wurde er am Stuhl festgebunden und die anderen Kinder mussten ihn auslachen.. ein anderes Kind hat erbrochen, musste so lange am Tisch sitzen bis das Erbrochene aufgegessen war, ich hatte über Bauchschmerzen geklagt und war ein paar Tage in einem Zimmer eingesperrt…. Schon bei der Ankunft nahmen die uns unseren persönlichen Dinge weg, Kuscheltier, Bilder von den Eltern usw…. Es war 6 Wochen lang ein Alptraum…..

uspiek
uspiek(@rehkitz24)
6. Januar 2022 00:57

Hallo!
Ich war 1961(5 Jahre alt) im Rhöngebirge, nähe Wasserkuppe. An den Ort kann ich mich nicht erinnern, nur an unendliche Einsamkeit und Verlorenheit. Wer weiß den Ort?

Jens
Admin
Jens(@jens)
7. Januar 2022 10:14
Reply to  uspiek
Sascha
Sascha
4. Januar 2022 09:41

Hallo ich war 1974/75 auf Amrum Satteldüne. Ich suche Leute zum Erfahrungsaustausch.
Habe nur wenige Errinnerungen aber die sind schlimm.
War noch jemand zum gleichen Zeitraum dort?

Christiane Schröder
5. Januar 2022 05:32
Reply to  Sascha

Hallo Sascha, ich war auch dort denke im September 1974 ..da gibt es noch einen Brief den meine Eltern uns geschickt haben . Datum war der 12.9.1974 . Ich war gerade 4 Jahre alt. Ich kann mich nur sehr sehr wenig erinnern . Weiß aber das ich es ganz schrecklich fand 6 Wochen von meiner Mutter getrennt war . Liebe Grüß Christiane aus Schleswig Holstein

Irmgard Zachmann
Irmgard Zachmann(@leuchtturmxy)
31. Dezember 2021 16:04

Ich suche zum Austausch weitere Verschickungskinder (bisher sind wir 4 Personen) die im Kindererholungsheim Dr.Drenckhahn (aus BW) waren. Auch Jungs waren in diesem Heim. Ich habe das Abschussfoto (nur Mädchen) noch.

Ganz gleich wann oder wie Du den Aufenthalt erlebt hast, alles “auch possitives” ist für mich wichtig.

Ich war dort im April/Mai 1966 , 6 Wochen, mit 8 3/4 Jahren. Viele meiner Erfahrungen/Erinnerungen die ich z.T. noch sehr genau habe, würde ich gerne austauschen um abschätzen zu können ob dies oder jenes nur ich so empfunden habe. Bitte melde Dich/Euch.
Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr wünscht Euch allen Irmgard

angela stark
angela stark
30. Dezember 2021 21:41

gibt es hier welche die 78 in bad karlshafen waren??oder 1976 in bad pyrmont im helenheim so hieß es glaube ich.

angela stark
angela stark
30. Dezember 2021 21:35

ich war im jahr 1980 im haus kern bad sachsa wer war noch da wer erkennt sich auf den bildern.ich war 11,ich war da mit meiner zwillingschwester michaela,ich habe nur gute erinnerung an dem aufentalt bei den kerns.

IMG_2770.JPG
angela stark
angela stark
30. Dezember 2021 21:35
Reply to  angela stark

es gab eine jungen und eine mädelsgruppe

IMG_2772.JPG
Joachim
Joachim
26. Dezember 2021 18:05

Hallo ,ich wurde 1975/76 vom Bahnhof in Schwäbisch Gmünd in ein Verschickungsheim irgendwo in die Berge , ländliche Umgebung verschickt. Vielleicht ist ja auch jemand aus Schwäbisch Gmünd, Aalen, Göppingen, Schorndorf oder Umgebung dort hin verschickt worden, oder kennt jemand der da war oder sogar einen Ort oder eine Adresse hat. Vielen Dank

Robert Häger
Robert Häger
18. Dezember 2021 16:40

Moin! Ich bin Jahrgang 1959.
War jemand 1964/65 im Kinderheim Lindenau in Lüneburg? Muß in der Winterzeit gewesen sein. Ich erinnere mich noch an eine Kerstin. Oder auch im Oktober 1969 im Kinderheim Haus Warteburg in Heiligenhafen?

Bettina G.
Bettina G.
17. Dezember 2021 17:49

Hallo,
wer war im Frühjahr 1967 im Kinderheim Frisia in St. Peter-Ording?
Ich, Jg. 1961, weiblich, wurde von der Werksfürsorge der Zeche Hibernia in Oberhausen-Alstaden (von einem gewissen Fräulein Zunder) dorthin verschickt, da ich – klein und schmächtig – ansonsten im Sommer nicht eingeschult worden wäre.
Besitze ein einziges Farbfoto von dem 6-wöchigen Aufenthalt mit mir und einer gemischten Kindergruppe im selben Alter und einer sog. “Tante” drauf.
Im Hintergrund ist das Kinderheim zu erkennen und ich weiß erst seit heute nach meinen Recherchen, bei denen ich dieses auf der Archivseite von http://www.chronik-spo.de habe identifizieren können, dass es sich dabei um das Kinderheim Frisia handelt.
Ist alles in Vergessenheit geraten. Genauer Aufenthaltszeitraum, Namen von anderen Kindern oder von den Tanten weiß ich nicht mehr oder kann mich nicht daran erinnern. Lediglich einige sehr unschöne Erlebnisse, die dort geschehen sind, sind das einzige, was noch präsent ist. Aber vielleicht gibt es ja jemanden, der auch dort war, vielleicht auch noch Fotos oder Aufzeichnungen hat und an einem Austausch interessiert ist!

Claudia
Claudia(@cls910)
27. Dezember 2021 20:12
Reply to  Bettina G.

Ich war 1975 in Frisia im Alter von 7 Jahren und erinnere mich auch kaum an Sachen !

Christiane Schröder
5. Januar 2022 16:19
Reply to  Claudia

Hallo Claudia , ich war auch im Haus Frisia …denke 76′ …ich kann mich noch an zwei Zimmernamen erinnern , Storchennest und Liegehalle . Dann kann ich mich daran erinnern das es zum Abendbrot immer ” Doppeldecker” gab ( 1 halbe Scheibe Schwarzbrot und eine halbe Scheibe Weißbrot mit Butter, es wurde immer gefragt wie viele man möchte und per Handzeichen gezeigt wie viele man selbst essen wollte , das fand ich immer sehr lustig 🙂. Dann gabs dor Spaziergänge in den Spielwald ( der Wald duftete so herrlich den Geruch habe ich bis heute nicht vergessen) . Die Wanderungen zum Strand bei Ebbe …abends singen im Essesnsraum , das Lied : Wir kommen aus Haus Frisia aus Haus Frisia , wir Kinder wir sind gerne da , wir sind gerne da . Wir stehen morgens frühe auf und waschen uns im Dauerlauf und so weiter … Vielleicht konnte ich Dir beim erinnern helfen . Im großen ganzen war es da ok , obwohl ich sehr großes Heimweh hatte und viel geweint. Liebe Grüße Christiane

Eva B.
Eva B.
17. Dezember 2021 08:54

Hallo zusammen,

ich bin Jahrgang 1980 und war ca. Sommer 1987 im Schwarzwald in Kur. Wo genau weiß ich leider nicht. Was ich weiß, es war traumatisch. Ich habe bei der taz den tollen Bericht gelesen und plötzlich blitzten viele Erinnerungen wieder auf. Ich kann mich noch daran erinnern als ich alleine in den Zug in ein Abteil gesteckt wurde und wie ich geweint habe als der Zug los fuhr und meine Eltern winkend am Bahngleich zurück bleiben. Jetzt wo ich selbst Mutter bin, kann ich noch weniger nachvollziehen was das passiert ist. Ich erinnere mich, dass ich meinen Teller nicht leer essen konnte weil ich satt war und 7 Stunden davor sitzen bleiben musste bis ich aufgegessen habe. Ich mag bis heute keine Ravioli mehr.

Dann gab es einen schlimmen Unfall mit meinem rechten Auge. Mein Jochbein war gebrochen, und das Auge war komplett zugeschwollen. Die Betreuuer waren mit mir beim Arzt. Ich habe glaube ich minütlich gesagt das ich zu meiner Mama möchte. Ich hatte Angst, ich hatte Schmerzen, ich habe viel geweint. Die Betreuuer sagten meine Eltern wünschen das ich noch da bleibe, sie wüssten über den Unfall Bescheid. Ich erinnere mich wie ich vor dem Spiegel stand und mein zugeschwollenes Auge angeguckt habe und geweint habe. Und keine Mama die mich in den Arm nimmt und tröstet. Ich habe Briefe geschrieben, aber keine Mama kam und holte mich. Dann waren die 6 Wochen vergangen und die Betreuuer sagten mir, dass ich noch 2 Wochen länger bleiben muss weil mein Husten noch nicht besser geworden ist. Meine Eltern wären dafür. Selbst mit ihnen sprechen durfte ich nicht. Ich fühlte mich alleine gelassen, traurig weil meine Freunde alle schon weg waren. Ein paar Tage später musste ich zur Heimleitung ins Büro. Als die Türe aufging sah ich meine Eltern. Während ich das hier so aufschreibe erinnere ich mich an das Gefühl. Ich erinnere mich auch an die Gesichter meiner Eltern als sie mich und mein entstelltes Gesicht sahen. Meinen Eltern wurde nämlich gesagt das ich nur einen blauen Fleck im Gesicht habe. Meine Mutter schrie die Heimleitung an, packte mich und meinen KOffer und wir sind gefahren. Ich habe meine Mutter damals gefragt wieso ich nicht mit ihr telefonieren durfte… ihr habe die Heimleitung gesagt, dass es für mich nicht gut wäre und für meinen Heilungsprozess, weil ich sonst Heimweh bekomme.

Ich bin verblüfft was das, jetzt beim aufschreiben, für Emotionen in mir auslöst. Und ich bin traurig das so viele andere so schlimme Erlebnisse hinter sich haben.

Mosler Liesa
Mosler Liesa
8. Januar 2022 18:46
Reply to  Eva B.

Hallo Eva, ich kann so mit dir mitfühlen…. Vieles hat man verdrängt… Aber nach und nach kommt alles hoch,… Ja, genau, daran kann ich mich auch noch erinnern, wie ich mit meinem Bruder im Zug saß und die Eltern haben gewunken… Es war schlimm… Ich kann mich noch erinnern daß ein Unfall am Bahngleis passiert ist, da eine Mutter zu spät aus dem schon fahrenden Zug gefallen ist, so ist es jedenfalls noch in meinen Gedanken….. Wir hatten die ganze Zeit auch keinen Kontakt zu den Eltern…. Es war wirklich die Hölle, auch das mit dem Erbrochenen…. Es kommen grad wieder die ganzen Erinnerungen hoch…..
LG Liesa

Anke Bölsche
Anke Bölsche(@westerland)
16. Dezember 2021 17:45

Hallo, ja ich bin Jahrgang 1961 und war 4 x als Verschickungskind unterwegs.Ich hatte Astma und auch Übergewicht. Das erste mal mit ca. 5 oder 6 Jahren auf Wyk auf Föhr. Hier weiss ich nicht mehr wo ich war. Danach, mit 8 war ich auf Norderney im Bielefelder Kinderheim (so habe ich das in Erinnerung) Dann nochmal 1970 auch Norderney (hier habe ich auch noch ein Foto) und 1973 im Schwarzwald in Bad Dürrheim. (hier habe ich auch noch ein Foto)
Heute habe ich einen Bericht gelesen und mir standen sofort die Tränen in den Augen. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern aber es sind auch keine guten Erinnerungen. Am Bahnhof bekam ein Schild, mit meinen Namen, um den Hals und mußte dann in den Zug einsteigen. Immer 6 Wochen und ich hatte einfach nur Heimweh. Ich erinnere mich an den großen Speisesaal. Hier wurde immer nur heftig mit dem Löffel auf den Geschirrwagen geschlagen und wir mussten alle ganz still ein. An die Schlafräume und Baderäume. Ich habe einfach ganz viel verdrängt.
Das Kinderheim auf Norderney habe ich mal gesucht und lt. einem Taxifahrer wurde es zu einem Hotel umgebaut.
Das war keine schöne Zeit. Vielleicht war ja jemand noch in diesen Häusern und kann sich erinnern.
Viele Grüße Anke

Stephan
Stephan(@stephankisters)
15. Dezember 2021 18:23

Hallo Zusammen. Mein Name ist Stephan Kisters.geboren m 06.01.1966. Ich war von 1968- 1972 insgesamt mehrmals auf Borkum in der Kinderpension Struwwelpeter. Am neuen Leuchtturm 1. Inhaberin Frau Ursula Breuner. Ich habe kein Erinnerungen mehr an meinen Aufenthalt dort. Es gibt einige Bilder, auch mit anderen Kindern und Erzieherinnen., welche ich hier aber nicht veröffentlichen möchte. Neben dem Haus “Struwwelpeter” war das Haus “Max und Moritz”, wenn ich mich recht erinnere.
Misshandlungen, schlechte Erziehungsmethoden sind nicht in meinem Bewußtsein.
War jemand in der Zeit auch dort. Kann man sich mit jemandem darüber austauschen. Mein erster Aufenthalt als schwere Astmathiker war mit gut 2 Jahren über einen Zeitraum von 6 Monaten. Danach war oftmals für3 Monate dort. Ich füge ein Bild von den beiden Häusern aus der Ferne bei.
Gruss
Stephan Kisters

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burk
burk(@burk)
15. Dezember 2021 12:17

Königsfeld, Schwarzwald. “Luisenruhe?” (unter dem Namen hab ichs nicht in Erinnerung) Schwester Frieda-Klimsch-Stftung. ca. 1981
Da ich selbst da so viel offenbar verdrängt habe, wäre es schön, wenn sich noch jemand aus dieser Zeit an diesem Ort bei mir melden kann. Egal ob “Mädl” oder “Bub” damals. 😉 Mehr dazu gibts https://verschickungskind.de/forum/topic/kindersanatorium-schwester-frieda-klimsch-stiftung-luisenruhe-koenigsfeld-schwarzwald-1981/#postid-103 von mir schon, ich will das nicht alles wiederholen..

Ria
Ria(@riak)
11. Dezember 2021 18:16

Hallo,
war jemand so wie ich im Posterholungsheim Niendorf? Ich war 1964 dort, wie lange weiß ich nicht mehr. An den Aufenthalt habe ich nur noch bruchstückhafte unangenehme Erinnerungen und er gehört zu meinen ganz schlechten Kindheitserlebnissen.
Ich wurde krank (Röteln?) und konnte nicht regulär zurückfahren, sondern wurde in ein (das?) Lübecker Krankenhaus gebracht. Auch dort wurde ich zum Essen gezwungen, hatte keinerlei Beschäftigung und natürlich auch keinen Besuch.
Wenn ich heute daran denke, tue ich mir so richtig leid.

D. Rothensee
D. Rothensee(@gegenwehr)
14. Dezember 2021 18:52
Reply to  Ria

Hallo zusammen.
Ist jemand im Kinderkrankenhaus / Luftkurhaus “Borntal” in BAD SACHSA im Harz gewesen?

Ich war insgesamt, im Alter von 4-5 Jahren, vier Mal, jeweils 6 Wochen, zur “Erholung”. Drei Mal in Bad Sachsa und einmal auf Norderney “Seehospits”. Das 1. Mal Anfang der 1980er Jahre, also sehr spät in dieser Verschickungszeit. Das Personal war also entsprechend erfahren und routiniert!
Ich suche konkret nach Leidensgenossen, die in BAD SACHSA waren und jede Information zu dieser Einrichtung und dem Personal!

Gute Besserung

D. Rothensee

Gela66
Admin
Gela66(@gela66)
14. Dezember 2021 20:25
Reply to  D. Rothensee

Hallo D.,
du kannst auf dieser Web-Seite oben bei “Verschickungserlebnisse” mit “Bad Sachsa” suchen. Darin findest du einige Berichte über Borntal-Verschickungskinder, die wie du dort Schlimmes erlebt haben. Bad Sachsa hatte ziemlich viele Kinderheime, privat geführte, kirchliche und staatlich geführte Heime. Das Borntal gehörte Ende der Dreißiger Jahre schon der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV), die Angestellten waren entsprechend ausgebildet ….
Ich drücke dir die Daumen, dass du bald Kontakt zu Leidensgenossen herstellen kannst!
Viele Grüße, Gela66

angela stark
angela stark
30. Dezember 2021 21:38
Reply to  Gela66

also ich war auhc in bad sachsa aber im haus kern 1980 und die kerns waren nett und weder sie noch die erzieher dort haben uns gequält oder so

IMG_2770.JPG
Brigitte
Brigitte(@brigitte)
3. Dezember 2021 00:21

Hallo Zusammen,
ich war ganz erstaunt, als ich eine Reportage über Verschickungskinder im WDR gesehen habe, das ich auch dazu gehöre.
Ich dachte nicht, das Kurkinder dazu gehören.
Nun habe ich mich hier angemeldet, weil das wohl das schlimmste war, was mir als Kind widerfahren ist.
Es hat mich gebrochen und ich habe mir geschworen, niemals eines meiner Kinder in eine Kur zu schicken.
Ich war von ungefähr dem 06.02.1972 bis zum 21.03.1972 in der “Kuranstalt” Goldener Schlüssel in Sankt Peter Ording.
Ich schreibe hier, weil ich mich zutiefst freuen würde, eine aus meiner Gruppe wieder hören oder zu schreiben. Bei mir war eine Michaela aus Solingen, Susanne, Ulrike und eine kleine Heike, die mich immer geweckt hat, wenn sie einsam war.
Ich freu mich auf eine Rückmeldung.
Viele Grüße Brigitte

Jutta Gilbert
Jutta Gilbert
2. Dezember 2021 17:19

Guten Tag,

ich suche Leute, die Anfang der 60er Jahre in Grömitz ‘Haus Seestern’ waren.
Ich bin Jahrgang 58 und war ca. 1963 für vier Wochen dort.

Jutta, damals aus Hamburg

DEMFL
DEMFL(@demfl)
27. November 2021 18:31

Guten Tag,

ich suche nach Menschen, die im Jahre 1958, um Ostern herum, für 6 Wochen in Segeten, nahe Strittmatt, im Kinderheim St. Marien waren.
m f G

Hans-L. aus, damals aus Essen, Ruhrgebiet und im o.g. Heim 1958 als 10 Jähriger gewesen.

Barbara
Barbara(@barbara)
25. November 2021 09:26

Guten Morgen zusammen,

gibt es hier jemand, der 1966 von Februar bis März in der Villa Phönix in Bad Reichenhall gewesen ist.
Oder 1965 in der VILLA Dediė in Königsfeld/ Schwarzwald

Ich freue mich auf Antworten

Liebe Grüße aus Stuttgart- Bad Cannstatt

Barbara

Schumacher
Schumacher(@schumacher)
21. November 2021 18:53

Hallo liebe Leute
Ich habe durch Zufall etwas von dieser AG gehört mich angemeldet und dann diese ganzen Kommentare durchgeschaut weil ich nach Leuten suche die 1960 im Charlottenburger Kinderheim in Wyk auf Föhr waren. Ich bin Jahrgang 1950. Wenn es jemand gibt wäre es schön sich zu melden. Ich besitze 2 Fotos aus dieser Zeit mehr nicht, aber Erinnerungen.

ca.1960 Wyk auf Föhr.jpg
Schumacher
Schumacher(@schumacher)
22. November 2021 18:24
Reply to  Schumacher

update zu meinem Post, es war im Mai 1960

Christa kornatz
Christa kornatz
21. November 2021 15:56

ich war 1958 in Scheidegg Allgäu und musste leider die Erfahrung machen, das ich mein Erbrochenes vom Teller essen musste. heute wünschte ich das ich es nie erlebt hätte.

Ingrid
Ingrid(@sillesoeren)
21. November 2021 11:12

Ich war in den Sommern 1973 (8 Jahre) und 1976 (11 Jahre) in Bad Nauheim. Leider gibt es überhaupt keine Unterlagen oder Fotos aus dieser Zeit. Im Jahr 2009 bin ich tagelang durch Bad Nauheim gelaufen, in der Hoffnung, zumindest das Gebäude wiederzufinden. Manchmal habe ich das Gefühl dass es das alles gar nicht gegeben hat.

Kann sich irgendjemand an mich erinnern?

Oder war jemand in dieser Zeit in Bad Nauheim und kann mir mit dem Abgleich von Erinnerungen helfen, dass ich herausfinde, in welchem Heim ich damals war?

Nora
Nora
16. Dezember 2021 16:13
Reply to  Ingrid

Hallo Ingrid,

in Bad Nauheim gab es das Kindererholungsheim Sonnenblick. Man findet in der Google Suche Bilder von dem Gebäude. Villeicht hilft dir das bei deiner Suche nach den Erinnerungen.

LG
Nora

Andreas
Andreas(@andreas)
19. November 2021 14:37

Moin,
1969 April/Mai war ich 6 Wochen auf Langeoog Kurhaus Meedenwind (müsste es heißen?!) ich war 6 Jahre alt.
Kann sich (oder kennt) jemand auf den Bild wieder erkennen ?

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Martin M.
Martin M.
18. November 2021 09:39

Martin M. aus Saarbrücken schrieb am 18. November 2021
Verschickungsheim: Asthma-Heilanstalt Bad Reichenhall
Zeitraum (Jahr): Mai – Juni 1967
Welche Arten von Misshandlungen/Missbrauch gab es?: beides

Ich war 6 Wochen in der Asthma-Heil in der Kurfürstenstraße 26 in Bad Reichenhall von Mai – Juni 1967. Ich suche noch weitere Zeitzeugen, die auch sexuellen Missbrauch in diesem Haus durch Angestellte dieser Klinik und klinikfremden Personen erlitten haben. Ich habe einen Antrag nach dem OEG beim Landesamt für Soziales gestellt. Dazu brauche man weitere Zeitzeugen, um das uns zugeführte Leid beweisen zu können. Durch weitere Zeitzeugen wird eine Anerkennung nach dem OEG positiv beschieden. Ich spreche von schwerem wiederholtem sexuellem Missbrauch durch eine, zwei oder drei Tätern in einer Nacht mit anschließender Sedierung durch intravenöse Spritzungen, Körperverletzungen, Schlägen, Tritten, Fesselungen, Einsperren in eine Kiste, Drohungen mit dem Tod….
Weitere Einzelheiten finden Sie in meinen früheren Beiträgen. Auch beim Stadtarchiv Bad Reichenhall Herrn Dr. Johannes Lang findet man weitere Anhaltspunkte zu der Zeit. Die Kath. Jugendfürsorge hat damals dieses Haus mit dem Chefarzt Dr. Franz Braun geführt. Ich kann mich an weiter Jungen, die mit mir das Zimmer teilten oder mit mir am Tisch im Speisesaal saßen, erinnern.

Bitte melden Sie sich, dann könnten wir uns gemeinsam über die Heimortvernetzung austauschen .

Gisa
Gisa(@gisa)
15. November 2021 13:33

Wer war wie ich 1959 in Friedenweiler, erkennt sich vielleicht auf diesem Foto?
Liebe Grüße Gisela

Foto Friedenweiler.jpg
Doris Heinrich
Doris Heinrich
18. November 2021 12:16
Reply to  Gisa

Hallo liebe Gisa,

ich war nicht 1959 in Friedenweiler, aber 1954/55. Ich bin Heimkoordinatorin, wir haben uns öfter per ZOOM getroffen, die Heilanstalt besucht und ich recherchiere. Wir haben schon viel herausgefunden. Ich würde gerne zu Dir Kontakt aufnehmen, verschickung-schlossfriedenweiler@web.de

Doris Heinrich
Doris Heinrich
20. November 2021 16:31
Reply to  Doris Heinrich

Liebe Gisela,
bitte, bitte melde Dich, ich hab ein paar Fragen zu dem Foto.Vielleicht kannst Du uns weiterhelfen.
Lieb Grüsse Doris

Günther
Günther
13. November 2021 23:32

ich war im mecki, bühlertal

Ella
Ella(@ella)
11. November 2021 22:22

Hey…ich war 1966 und nicht 1965 in Bad Buchau, wie gesagt, war in dem Jahr auch jemand dort?? Würde mich freuen wenn sich jemand melden würde.

Ella
Ella(@ella)
8. November 2021 20:46

Hallo, vielleicht gibt es jemanden der auch 1965 in Bad Buchau zu Kur war, aus dem Kreis Soest. Wir wurden damals ja von einer “Sammelstelle” aus in den Bus oder Zug gesetzt , es war eine Begleitperson dabei die uns hingebracht und auch wieder abgeholt hat. Liebe Grüsse…Ella

AnjaBrenner
AnjaBrenner(@anjabrenner)
7. November 2021 18:49

Hallo
Ich suche Leute die 1984 im Kinderkurheim ” Bergfrieden ” in Greiz waren.
Wie waren eure Erfahrungen dort ?

Hermann Janssen
Hermann Janssen
5. November 2021 01:08

Hallo, ich bin Jahrgang 1953 und war vom 15.02.1962 für 6 Wochen von Wilhelmshaven aus mit der Bahn in das Haus Schönblick in Schwenningen / Schwarzwald verschickt worden. Meine 1 Jahr ältere Schwester war ebenfalls dort, aber ich habe sie nur einmal ganz zum Schluss beim Abschiedsfest gesehen. Ich erinnere den Namen meiner Erzieherin, es war Schwester Regina. Wie viele andere auch schon geschrieben haben, musste ich auch einmal solange aufessen bis ich erbrach. Ich litt sehr stark an Heimweh und beneidete die Kinder, die ihre Zeit schon rum hatten. Einen Namen werde ich nicht vergessen: Benno Butterbach, ein Junge, der immer andere biss. Dadurch hatte er ereicht, dass er nach Hause geschickt wurde. Während der 6 Wochen bin ich auch krank geworden und kam für mehrere Tage auf ein Dreibettzimmer. Das war Erholung für mich. Allerdings passierte es, dass ich während der Mittagsstunde pinkeln musste, ich aber ein Fieberthermometer im Hintern hatte. Da ich mich nicht traute zu fragen, ob ich auf Toilette gehen darf, habe ich mich still und leise auf den Topf gesetzt, der im Zimmer stand. Natürlich hatte ich es nicht gewagt, vorher das Thermometer aus dem Hintern zu ziehen. Es zerbrach. Leider erinnere ich mich nicht mehr, wie die Sache dann ausging.
Ist hier noch jemand, der zu dieser Zeit dort war?

sabine_knechtel
sabine_knechtel(@sabine_knechtel)
2. November 2021 23:16

Ich bin Jahrgang 1963 (DDR) und war 3!Mal zur Kur:
Frühjahr 1970 in Greiz – etwa 1972/73 in Wiek auf Rügen – etwa 1975 in Bad Gottleuba.
Wer war auch etwa zeitgleich in diesen Heimen? Ich habe lückenhafte Erinnerungen u möchte gern wissen und aufarbeiten.
Sabine

Rixta
Rixta(@rixta)
2. November 2021 01:34

Hallo Ihr Lieben! Ich war 1971 als Sechsjährige 6 1/2 Wochen im Kneipp Kinder-Sanatorium in Laasphe. Habe nur Erinnerungsfetzen (positive: Wassertretbecken, schöne Glasbausteine in einer höheren Etage, wo ich mich gern alleine aufhielt – was Ärger gab. Aber auch negative). War von Euch auch jemand dort? Das Haus ist heute eine Wohneinrichtung für psychisch Behinderte und heißt ‘Haus am Schloßberg’.

AnjaB1302
AnjaB1302(@anjab1302)
31. Oktober 2021 14:47

Ich war 1971 oder1972 6 Wochen im Schwarzwald in Mambach. Die beiden Erzieherinnen hießen Brigitte und Lucia.

Nicole Amici
Nicole Amici
31. Oktober 2021 07:32

Guten Morgen, ich suche Menschen, die 1974 oder 75 im Haus Stranddistel auf Spiekeroog waren. Ich habe nur sehr wenige bruchstückhafte Erinnerungen, vielleichtgibt es hier jemanden, der in diesem Zeitraumauch dort war und mehr erinnert? Nicole

Oliver Plume
Oliver Plume
2. Januar 2022 00:58
Reply to  Nicole Amici

Hallo Nicole, ich muss auch 1974 dort gewesen sein. Leider habe ich ebenfalls keine Erinnerungen mehr, nur dass ich es als schrecklich empfand und mit Windpocken nach Hause kam.

Frank Niggestich
Frank Niggestich(@frank-niggestich)
29. Oktober 2021 17:51

Ich suche Kinder, die wie ich 1973 im Frühjahr/Ostern in Wilhelmshafen waren.
Viele der geschilderten Erlebnisse durften wir auch erleben…

Renate
Renate
9. November 2021 19:39

Hallo Frank, ich war 1963 in Wilhelmshafen bei den Schwestern unserer Lieben Frau(…). Falls Du einen Austausch suchst?
Das war eine ziemlich schlimme Zeit.

Jens
Admin
Jens(@jens)
29. Oktober 2021 09:46

Heim gesucht!

Andreas sucht sein Verschickungsheim:

“…von Jena aus sind wir mit einem Bus dorthin gebracht worden.
Womöglich befindet sich das objekt in den umliegenden Bezirken direkt im Wald”

Einzig ein Foto mit einem markanten Eingangstor ist vorhanden. Vielleicht erkenntjemand dieses Tor.

1-Scannen0045.jpg
Jutta
Jutta
28. Oktober 2021 20:12

Wer war in den 50iger Jahren in einem Heim in Donaueschingen?

Uschi
Uschi
8. November 2021 20:30
Reply to  Jutta

Hallo Jutta, ich bin Jahrgang 1950 und war 2 x 6 Wochen in einem Erholungsheim, u.a. in Donaueschingen. Ich weiß nicht genau wie alt ich war, 8,9 oder 10 Jahre. Wir fuhren mit dem Zug, meine Mutter weinte ganz schrecklich und ich verstand es nicht. An die Zugfahrt direkt kann ich mich nicht erinnern. Wir kamen in Donaueschingen an und wurden “registriert”. Mir war es schwindelig und ich hatte Angst und keiner kümmerte sich in diesem Moment um einem. Viele Erinnerungen habe ich nicht . Bohnengemüse mit Seifengeschmack, (Gewürz Koriander) und ich mußte meinen Teller leer essen. Ich bekam Solebäder und wir Mädchen saßen in großen Holzbottichen nebeneinander im Kreis, jedes Kind für sich. Wir machten irgendwelche Spiele, Pfänderspiele oder ähnlich und lachten viel. Ich kann mich auch erinnern, dass wir einen Ausflug zu einer Glasbläserei machten. Ich war ein stilles und ängstliches Kind. Ich nehme an, dass ich viel verdrängt habe und mir jetzt im nachhinein einige Situationen verständlicher werden. Wie alt warst du damals, Jutta ,und in welchem Jahr warst du dort und wie ist es dir ergangen? Würde mich über eine Reaktion von dir und vielleicht melden sich auch noch andere Frauen oder Männer

Pretz
Pretz(@pretz)
28. Oktober 2021 08:57

Hallo zusammen,
gibt es noch Zeitzeugen von einem 6-wöchigem Aufenthalt 1963, im Kinder-und Erholungsheim Cäcilienheim in Wilhelmshaven /Petersstraße 69 ?
Dort regierten die Schwestern Unserer Lieben Frau /katholisch mit eiserner Hand.
Eine ärztliche Behandlung war auch Bestandteil der sogenannten “Schlammkur”.
Asthmatiker und Kinder mit Bronchitis waren dort.
Die Mahlzeiten und die Nächte waren ein Horrorszenario.
Bestrafungen waren die Folge .

Renate
Renate
9. November 2021 19:32
Reply to  Pretz

Hallo Pretz, hallo Petra-Maria, ja – gibt es, ich kann die Erinnerungen bestätigen.”Eiserne Hand” – das waren gleichzeitig meine Schulschwestern in einer Nonnenschule in Berlin. Ich meine, daß ich auch 1963 in Wilhelmshafen war. Ihr könnt mich gerne für einen Austausch der Erinnerungen kontakten. Ich erinnere noch lindgrüne Vorhänge vor dem Schwesterschlafalkoven, Toilettenverbot, und Ausschluß aus der Gruppe wegen Lesen in der Mittagspause. Meine email: renate.mueller5@gmx.de

Petra-Maria Müller
Petra-Maria Müller
3. November 2021 23:26
Reply to  Pretz

Hallo. Ich war zu der Zeit auch dort. Keine guten Erinnerungen

Klaus Pretz
Klaus Pretz
22. November 2021 08:19

Hallo Frau Müller,
genau an diese Schlafalkoven für die Nonnen kann ich mich sehr gut erinnern, es gab auch 1 oder 2 kleine Fenster in den Wänden dieser Schlafzellen, nach oben hin waren sie offen.
Auf dem Foto vom Cäcilienheim in Wilhelmshaven habe ich sofort das große Treppenhaus erkannt , welches wir wöchentlich putzen mussten und dabei streng kontrolliert wurden.
Auch Fenster und Toiletten mussten gereinigt werden, wenn es nicht zur Zufriedenheit der “schwarz-weißen Drachen” erledigt wurde , folgten Sanktionen.
In der obersten Etage des Hauses auf dem Dachboden wurde man dann anschließend eingesperrt, dort stand nur ein Bett mit einer spanischen Wand , sodass man weitere Kinder, die ebenfalls
dort waren , nicht sehen konnte.
Meine Eltern fragten mich nach meiner Rückkehr, weshalb ich nur so wenig geschrieben habe ——– aber genau das Gegenteil war der Fall , also wurde die Post auch gelesen und abgefangen.
Meine 2 Pakete die ich während der Aufenthaltszeit von meinen Eltern erhalten habe , wurden vor meinen Augen unter den Kindern aufgeteilt, mit der Begründung, weil ich mich schlecht benommen hatte.
Je länger und häufiger ich die Zeit reflektiere, so kommen immer mehr schlechte Erinnerungen hoch.
Ihnen weiterhin eine gute Zeit.
Mit frdl. Gruß
Klaus Pretz

Petra-Maria Müller
Petra-Maria Müller
15. Dezember 2021 20:31
Reply to  Klaus Pretz

Hallo Klaus, hallo Renate,
als Verschickungskinder können wir eigentlich doch das “Du ” nehmen. Haben ja fast gleiches Leid dort erfahren.
Ich war 6 Jahre alt und hatte langes und lockiges Haar. Die “Tanten” haben mir einfach 6 Wochen lang meine Haare zu einem Pferdeschwanz mit einem Gummiband zusammen gebunden. Richtig gekämmt wurde ich nicht, das habe ich dann so gut es ging alleine gemacht. Meine Haare waren nach dieser Zeit hin und sie mussten abgeschnitten werden, als ich wieder Zuhause war.
Zum Frühstück gab es immer Milch mit Haferflocken im Suppenteller😬😬. Vor jeder Mahlzeit hatte ich Angst, das ich zu viel auf den Teller bekomme. Es gab mal Mettklopse mit dicken Zwiebelstuecke drin. Ich habe den nicht gegessen, sondern aus Angst zwischen die Teller, die wir immer selber stapeln mussten, geklemmt. Der ist dann in die Spülmaschine gekommen und die Oberschwester hat gekeift und gesagt, sie wisse, wer es war und das Kind sollte aufstehen. Habe ich aus Angst nicht gemacht.
An die Schlafbutze der Nonne kann ich mich auch erinnern. Umdrehen verboten. Ich habe von meiner Puppe sämtliche Finger abgekaut. Musste auch in der Abstellkammer auf der Matraze ohne Kissen und Decke Nächte verbringen.
Meine Pakete wurden an die anderen Kinder verteilt. Als ich das nach Hause geschrieben habe, hat die Drachenlady zu mir gesagt, dass kein Paket mehr für mich kommen würde. Post wurde ja kontrolliert 😠😠
Es kommen immer mehr schlimme Erinnerungen an diese Zeit hoch.
Wünsche Euch trotz allem alles Gute.
Und bis balde ..
Petra

Bela
Bela
26. Oktober 2021 17:50

Ich suche Informationen zu meinem Heimaufenthalt in 1968 in Bad Sassendorf. Leider weiss ich den Heim-Namen nicht.

Pätzig
Pätzig
21. Oktober 2021 16:16

Ich, Dana Pätzig, geb. 16.01.1960 suche Fotos aus der Zeit – 1968 bis 1967 – wo ich in dem Kinderkurheim in Neustift bei Passau gewesen bin, als wir aus der Tschechoslowakei nach Deutschland kamen.
Ich bin dort gewesen um die deutsche Sprache zu erlenen.
Es waren viele Kinder dort, die aus der Tschechoslowakei geflüchtet sind, doch auch aus Polen und Russland.

Wir wurden betreut von der Schwester Celina und der weltlichen Betreuerin Gisela.

Ich hätte so gerne Fotos aus dieser Zeit, von dem Haus und den dortigen Zimmern und Unterkünfte sowie der Zufahrt zum Haus.

Dankeschön für eine Reaktion von irgend jemanden, der zu dieser Zeit auch seinen Aufenthalt in diesem Kinderheim hatte.

Dolly
Dolly(@dolly)
17. Oktober 2021 09:33

Ich war im Winter 1984 6 Wochen in Bad Tölz.Ich hab wohl ganz viel verdrängt, aber ein Zeitungsartikel vor ein paar Wochen hat mich sehr berührt und diesen Aufenthalt wieder in Erinnerung gebracht, auch wenn ich nicht mehr viel weiß, zumindest nicht bewusst. Wir durften nicht mit zu Hause telefonieren, wenn wir geweint haben…usw.Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich angesprochen fühlt und mir mehr erzählen kann. Es war eine Einrichtung für Bronchialerkrankungen.

Seepferd6267
Seepferd6267(@seepferd6267)
16. Oktober 2021 16:16

Suche Zeitzeugen die in den 1960 Jahren im Kinderkurheim Seepferdchen in Wyk auf Föhr waren. Ich selbst war 1962 vom 1.Sep. Bis 10. Dezember und 1967 vom 30.April bis zum 4. Juni dort.

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Nancy Ulpts
Nancy Ulpts
13. Oktober 2021 15:35

Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen, ich suche die Nadel im Heuhaufen (das ist mir bewusst): Den Namen/ Ort des DDR-Kinderkurheimes, in dem ich vermutlich 1987 (im Herbst?) mit etwa 5 Jahren für ungefähr 6 Wochen war. Man sollte dort zunehmen. Es Leider kann sich aus meiner Familie niemand erinnern, wo es war, wie es hieß und wie ich dorthin gekommen bin (!)…Alles, woran ich mich erinnere ist:

  • es war ein Schloss (glaube ich), Landschaftlich habe ich leider keine markanten Erinnerungen, nur Bäume und Kies
  • auf einer Seite gab es eine höhere Treppe aus Stein, die hinunter zu einer Art Spielplatz führte, ich habe den Platz als trist in Erinnerung (die Bewegung an frischer Luft wurde strengstens geregelt und war verpflichtend)
  • ein Speisesaal mit sehr hohen Decken und langen Tischen, dahinter – entweder mit Vorhang oder mit großer Schiebetür abgetrennt- der Spielraum, in welchem am Wochenende manchmal Belustigungen (Clown…) stattfanden oder Märchen auf Schallplatten angehört wurden (man wurde davon ausgesperrt, wenn man nicht aufaß)
  • viel zu viele weiße Gitterbetten im Schlafraum 81. oder 2. Etage), nachts Toilettenverbot und Weinen wurde bestraft
  • Morgens gab es immer exakt 2 Scheiben Graubrot , eine davon mit Butter und Marmelade (Aufesspflicht) und manchmal vor dem Mittagessen etwas, dass sich Schokoladensuppe nannte
  • man wurde regelmäßig ärztlich untersucht und gewogen, ich glaube insgesamt mussten wir da auch viel singen (?)

Am Ende meines Aufenthaltes Brach bei allen Kindern der Gruppe eine Mumps -Infektion aus, es war ein schreckliches Geweine und Gejammere überall. Man tropfte uns irgendwas in die Ohren und ich meine mich zu erinnern, dass ich genau deshalb nach Hause geschickt wurde.
Ich weiß die Details sind dünn. Aber vielleicht hat ja jemand eine Idee oder war zufällig auch dort…. Ich habe schon tausende Postkarten, Fotos, Zeitzeugenberichte usw. durchgearbeitet, ich habe immer noch keinen Schimmer, wo ich damals war…

Mandy Grünberg
Mandy Grünberg
31. Oktober 2021 20:01
Reply to  Nancy Ulpts

Liebe Frau Ulpts,

vielleicht war es das Schloß Kröchlendorff in der Nordwestuckermarck in Brandenburg? Ich war dort 1987 oder 1988 als Dritt- oder Viertklässlerin zur sog. Aufbaukur. An die Brote, die z.T. auch mit einer süßen Quarkspeise betrichen waren und den großen Speisesaal mit den hohen Decken kann ich mich noch gut erinnern. Auch an das ständige Wiegen kann ich mich sehr gut erinnern. Ich habe immer versucht, meine Wangen aufzublasen, damit sie denken, ich hätte zugenommen. Ich kann mich erinnern, dass wir mal Papierboote gefaltet haben und dann zu einem Flüsschen (Strom) getragen und dann zu Wasser gelassen haben. An einem Nachmittag, die Sonne schien, gab es im Speisesaal eine Kinovorführung. Es wurde die “BMX-Bande” gezeigt.
Da ich zu den Kindern gehörte, die aufgegessen haben und zudem auch schon lesen und schreiben konnte, fühlte ich mich nicht mehr so hilflos, wie in meiner sechswöchigen Kur in Mönchwinkel 1984, wo ich vier Wochen auf der Krankenstation verbrachte, was meine Rettjng war. Da ich mich an einen netten Arzt erinnere. Die Erzieherinnen hatten keine Ahnung vom Umgang mit Kindern. Es herrschte militärischer Drill, Kinder wurden absichtlich eingeschüchtert.
Wie in Mönchwinkel gab es auch im Schloss Kröcblendorff Morgensport, auch mussten wir uns alle, wie in einer Polonaise, hintereinander aufstellen und uns mit einer Plastik-Hanbürste gegenseitig die Rücken massieren. An Wassertreten kann ich mich auch erinnern. Auf dem Zimmer waren wir maximal 10 Kinder, was es leichter machte, sich anzufreunden. Die Riesensäle mit zig Gitterbetten kenne ich aber gut aus Mönchwinkel. Vielleicht wurde das nur bei Vorschülern so gehandhabt. In Schloss Kröchlendorff hatte ich auch etwas Schjlunterricht.

Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen etwas weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
Mandy Grünberg

Nancy Ulpts
Nancy Ulpts
11. November 2021 15:32

Liebe Frau Grünberg,

Tausend Dank für diesen Hinweis! Ich werde versuchen, Bildmaterial zu diesem Kurheim zu finden, um meinem Gedächtnis nachzuhelfen und rauszufinden, ob es also vielleicht dort war. Es tut schon einmal gut, von jemandem zu hören, der eben solche Erinnerungen hat. Wahrscheinlich fühlte man sich in so einem Kurheim weniger “ausgeliefert”, wenn man den Sinn des solchen schon verstehen konnte. Mit fünf fühlte ich mich insgesamt völlig hilf- und hoffnungslos, die Zeit kam mir endlos vor. Danke nochmals! Viele Grüße! Nancy Ulpts

Mike Förster
Mike Förster
12. Oktober 2021 21:27

Hallo
War jemand in den 70gern im Kindererholungsheim,, Wald und See,, auf Usedom / Bansin?
Grüße Mike

Anna Biose
Anna Biose(@anna-biose)
29. Oktober 2021 00:48
Reply to  Mike Förster

Ich war im Jahr 1975 im Alter von 4 Jahren dort. MfG Anna

varvara
varvara(@varvara)
10. Oktober 2021 19:38

Ich hatte gefragt ob jemand in den 50ern in Schloss Heltorf war, habe da aber fälschlicherweise Duisburg angegeben. Korrekt ist Düsseldorf Angermund

varvara
varvara(@varvara)
10. Oktober 2021 19:33

War jemand in den 50er Jahren in Schloss Heltorf Duisburg Angermund?

Reni
Reni
9. Oktober 2021 15:10

Hallo,
war jemand,so wie ich,in den Ende der 60 er Jahren in Boffzen zur Kindererholung?
Finde nichts im Netz drüber und würde gerne meine(durchweg schlechten) Erinnerungen teilen

Gisela
Gisela
27. Oktober 2021 23:27
Reply to  Reni

Hallo Reni, ich war 1970 in Boffzen zur Kindererholung. Besonders erinnere ich mich an ‘Tante Gaby’ (mussten die ja damals Tante nennen). Das ist auch die einzige Person, an die ich mich erinnere. Einmal hat sie mich über Nacht auf einen Stuhl sitzen lassen, ein anderes Mal musste ich im Bastelraum mehrere Stunden auf einem Stuhl sitzen, bis mich eine andere Betreuerin mit den Worten ‘ Was machst du denn hier’ befreit hat. Tja, und ich musste einmal in einer (Rumpel) -Kammer übernachten, die sich auf der Etage der Erzieherinnen befand….
Diese Frau hat mir permanent Angst gemacht. Ich weiß ansonsten nur noch, dass ich überglücklich war, wieder nach Hause zu fahren.

Frank
Frank
27. Oktober 2021 21:26
Reply to  Reni

Hallo Reni, auch ich war in denn60ern in Boffzen und habe auch nur negative Erfahrungen zu berichten.
Bin damals über die Continental verschickt worden. Mein Vater hat dort gearbeitet.

Marita Bongard
Marita Bongard
6. Oktober 2021 21:30

Meine Nichte war 1974 , November/ Dezember, in Bad Reichenhall wegen ihrem Asthma. Findet sie hier jemanden, der auch dort war?

Heidi Loeven-Toll
Heidi Loeven-Toll
17. Dezember 2021 15:45
Reply to  Marita Bongard

ich war auch in Bad Reichenhall, muss auch um die Zeit gewesen sein. Ein Foto habe ich noch von der Zeit

Kathi
Kathi
11. Dezember 2021 19:55
Reply to  Marita Bongard

Hallo Marita,
ich war auch im Bad Reichenhall wegen meinem Asthma, allerdings im Frühjahr 1975. Ich war damals sechs Jahre alt. Leider weiß ich nicht
genau wo ich war, aber ich vermute in der Kurfürstenstraße. Ein paar klare Erinnerungen habe ich noch, aber auch ein paar unsichere Vermutungen.
Ich würde mich über einen Austausch freuen.