Hamburger Kinderheim Linden Au 3140 Lüneburg
Verschickungsheime,  Verschickungsheime - Niedersachsen

Hamburger Kinderheim Linden-Au – 3140 Lüneburg

Hamburger Kinderheim “Linden-Au”

Uelzener Straße 112

Telefon: 4513

Träger: Rudolf-Ballin-Stiftung, 2 Hamburg 1, Ernst-Merde-Straße 9; Vertragsheim der Arbeits- und Sozialbehörde Hamburg

Betten: 131

Aufnahme: Knaben von 3-13, Mädchen von 3-19, ganzjährig; nicht aufgenommen werden infektiöse Kranke

Preis: DM 13.-

Kurmittel: Solbäder und Inhalationen sowie weitere Kurmittel des Solbades Lüneburg, Gymnastik, Heilgymnastik, Höhensonne

Ärztliche Behandlung: durch Facharzt für Kinderkrankheiten

Indikation: Orthopädische Leiden, alle psychosomatischen Erkrankungen, soweit sie intensiver Fachbehandlung bedürfen, daneben alle Indikationen für Solbäder

Gegenanzeigen: Akute Erkrankungen

Unterricht: Psychosomatische Langkur-Abteilung mit 3monatiger kinderpsychiatrischer und heilpädagogischer Sonderbehandlung

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Raymond Wittmann
Raymond Wittmann
15. August 2022 12:22

Betreff: Ich war in dem Hamburger Kinderheim Lindenau von der Rudolf Balin Stiftung e.V. in Lüneburg von 24.1.1995 bis zum 9.5.1995 Zur Kur.

Ich war in dem Hamburger Kinderheim Lindenau von der Rudolf Balin Stiftung e.V. in Lüneburg von 24.1.1995 bis zum 9.5.1995 Zur Kur in der Gruppe 10.

Das war Dort Eine Sehr Gute Zeit wie ich Dort Zur Kur War, ich hatte die Rudolf Balin Stiftung e.V. Angeschrieben und Gefragt ob die mir Behilflich Sein könnten, da ich Ein Treffen Organisieren von den Jungs und Betreuern und Betreuerin en und der Lehrerin, aber die Rudolf Balin Stiftung e.V. hat Leider Keine Unterlagen mehr darüber.

Ich hoffte das wenn ich Jetzt hier die Namen Nennen Tue das Jemand die kennt, und es denen auch Sagen Tut, und Zwar die Jungs hießen bzw heißen Benjamin und David und Sascha und Daniel und Sebastian und Matthias und Tobias und Jens die Betreuer und Betreuerinen hießen und heißen Ralf und Kristian und Ruth und Barbara und Marita Arnette und die Lehrerin hieß und heißt Susanne Happel, mit Dehnen Wollte ich mich Treffen, den Raum fürs Treffen Gibt es auch Schon, aber Nur wenn Jemand die Personen Kennt und es an die Weiter Leitet.
Mit freundlichen Gruß

Raymond

Robert Häger
Robert Häger
12. Juni 2022 15:54

Ich war an diesem Wochenende in Lüneburg und habe bei der Gelegenheit das Heim gesucht und gefunden. Es ist jetzt ein Studentenwohnheim. Im Gespräch mit zwei Bewohnern waren viele Erinnerungen wieder da. Die langen, schönen Spaziergänge, die Solebäder, Höhensonne und die Turnhalle unterm Dach. Im Keller sollen lt. der Bewohner Räume sein, die hoch gefliest sind und kleine Nebenräume wie Zellen haben… Weiß da jemand was drüber?. Jedenfalls ist in dem Haus Leben und nette Menschen.

Bernd Dittmar
Bernd Dittmar
2. Juni 2022 16:38

Moin zusammen

Ich war auch dort im Lüneburg in der Uelzener Straße. Ich muß damals 5 Jahre alt gewesen sein. Das war im Jahr 1971. Es ging los vom Hamburger ZOB mit glaube ich 3 Bussen, alle vollgesteckt mit Kindern. Alle haben geheult ich auch natürlich. Dann kamen wir dort an und ich kam in einen Schlafsaal mit gefühlt 30 Betten und einer sehr großen Deckenhöhe. Dann ging es ein bis zweimal die Woche ins Solebad wo wir in Holzbottichen saßen. Eines Abends sprang ich auf meinen Bett herum und wurde vom Aufseher erwischt. Ich wurde ins Klo verfrachtet und bekam Angst und schloss mich in eine Toilette ein. Der Aufseher kam wieder suchte mich und fand mich nicht. Einige Zeit später kam er wieder und rüttelte an der Tür. Ich macht nicht auf da ich Angst hatte. Dann kamen zwei Männer und ich machte dann auf. Zum Glück wurde ich nicht geschlagen. Das Erlebnis ist mir sehr präsent geblieben. Von Schlägen oder Quälereien an anderen Kindern kann ich nichts sagen.
Was schön war. Spaziergänge mit vielen Kindern, baden im Holzbottich.
Irgendwann hatte ein Kind Windpocken und somit das ganze Haus.
Natürlich hatte ich wie viele Kinder auch Heimweh nach 6 Wochen war es zu Ende und ich war wieder daheim. Gott sein Dank!
Warum ich dorthin gekommen war konnte meine Mutter mir auch nicht mehr genau sagen. Es kam eine Frau zu uns nach Hause und meinte das es mir guttun würde. Krank war ich nicht. Das hatte meiner Meinung nach System, daß sie ihre Plätze voll bekommen mußten und hatte zumindest in meinen Fall nichts mit Gebrechen zu tun. Nach dem Motto wir haben noch freie Plätze wir müssen den Laden voll bekommen. Lüneburg ist immer noch ein sehr spezieller Ort für mich.

Sabine Friedrich- Walter
Sabine Friedrich- Walter
8. April 2022 00:39

Auch ich kann ich mich sehr gut an meine 6 woechige Kur in Lueneburg erinnern das war 1964 . Ich wurde mit meiner Schwester dort fuer 6 Wochen ‘ verschickt” Ich war damals 10 Jahre alt, sollte durch Solebaeder und ergaenzende Medikamente an Gewicht zunehnem. Das schlucken der grossen Tabletten fiel mehr schwer und eine Gruppenleiterin kontrolierte meine Einnahme. Ich kann mich nicht mehr an diese aktion erinnern. Nur an die Sole Baeder im Holzbottich, die mich nach nur kurzer Zeit richtig krank machten. 4 Wochen verbrachte ich auf auf der Krankenstation mit Erbrechen und unkontrollierbaren Durchfall. Keiner durfte mich besuchen weder meine kleine Schwester noch erfuhren meine Eltern rechzeitig von meiner Erkrankung. Ich wurde 4 Wochen isoliert. Keiner der Aerzte hatte meinen Eltern die Diagnose genannt. Nach der vollstaendigen Kurzeit von 6 Wochen durfte ich erst geschwaecht und noch duenner als zuvor nach Hause, Meine Mutter hatte ohne Erfolg unverzoeglich Beschwerde eingereicht. Noch heute wenn ich an die schoene Stadt Lueneburg denke kommen unverzueglich diese Erinnerung hoch.

Ruth
Ruth
Reply to  Sabine Friedrich- Walter
8. Juli 2022 08:26

Hallo Sabine, bitte erlaube mir eine Frage. Es gab in dem Haus lange Flure, mit fahlen Leuchten von der Decke, von denen “Doppel-Türen” abgingen?, Ich meine damit zwei einzelne Türen. Man öffnet erst die Eine, tritt in einen kleinen Zwischenraum – etwa so breit wie eine Fußmatte – und öffnet dann die zweite Tür und betritt den Raum.
Ich habe so merkwürdige Kindheitserinnerungen, die ich nicht zuordnen kann. Einzelne Bilder, wie wenige Puzzleteile eines größeren Bildes. Ich weiß nicht, ob ich verschickt worden bin oder nicht. Mein Elternhaus war in Celle und von der Entfernung könnte es passen. Das Bild von dem Haus spricht mich auch irgendwie an.
Es betrifft das Jahr 1963/64 – ich war da 4 bis 5 Jahre alt.
Danke schon mal im Vorraus für deine Antwort.
Liebe Grüße aus München, Ruth Gramit

Helge Hoos
19. Februar 2022 11:02

Ich war hier bevor ich zur Schule kam. Wahrscheinlich 3 Monate. Ich habe keine Erinnerungen mehr außer das wir angekommen sind vor der Tür standen und in das Haus reingegangen sind. Merkwürdig.

Robert Häger
Robert Häger
18. Dezember 2021 13:57

Hallo. Ich war auch noch vor der Einschulung zwei Mal im Kinderheim Lindenau. Also ca. 1964/65. Vermutlich im Winter, denn es lag Schnee.. Ich erinnere mich noch an Schwester Elisabeth, die wohl eine leitende Funktion hatte. Die war sehr nett zu uns. An die anderen Kindertanten habe ich keine Erinnerung. Weder gut noch schlecht. Außer, dass ich als ganz schlechter Esser, abends mein Schwarzbrot allein im Dunkeln im Speiseraum aufessen musste. Und er Karamellpudding, von dem mir immer schlecht wurde.
Highlights waren die Busfahrten in das Solebad. Da saß man in mit warmen Salzwasser gefüllten Holzbadezubern bis die Haut schrumpelig war. Herrlich!! Und im Heim gab es Höhensonne. Große Liegeflächen und darüber die großen Lampen, unter denen es so schön warm war. Man musste nur die dunklen Brillen aufsetzen. Die waren nicht so bequem.
Von drastischen Strafen und Quälereien kann ich nichts berichten. Die gab es zumindest in meiner Gruppe nicht.
Wir haben schöne Spaziergänge gemacht (ich glaube es war Wald in der Nähe und eine Kaserne), nachmittags wurde die Post vorgelesen (wir konnten noch nicht lesen) und gebastelt.
Nur das Heimweh, das ließ sich nicht unterkriegen. Aber die sechs Wochen waren dann um, und wir wurden mit der Bahn wieder nach Hamburg Hbf gefahren. Dort holten mich meine Eltern ab. Auch mein gleichaltriger Cousin war mit. Ich habe ihn nicht erkannt..
Auch wenn meine Eltern es gut meinten, habe ich ihnen deutlich gesagt, dass es für mich eine Qual war. Nie wieder bitte!
Aber 1969 musste ich dann noch einmal los, nach Heiligenhafen….

Barbara Engels
Barbara Engels
23. November 2021 22:33

Ich war 1956 mit 9 Jahren für 6 Wochen in der Linden Au. Meine Erinnerung – furchtbar. Alles aufzuzählen, zu lang. Menschenverachtend, mit dem Grund der „ Verschickung“ (welch ein Wort !!!) überhaupt nicht konform – vermeintlich Wirbelsäulenverkrümmummung und eine „Behandlung für ein 9 jähriges Mädchen, nachts mit Sandsäcken um die Schulter auf einer schmalen Bank im Bad ……. Erbrochenes wieder essen müssen ….. Ich bin heute 74 Jahre alt, aber kann immer noch vieles abrufen. Ich hab gedacht, dass ich darüber nie wieder nachdenken musste, aber weg ist das nicht.