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Dirk Noldt
Dirk Noldt
28. Februar 2021 14:54

Hallo!

Per Zufall hatte ich die Doku gesehen. Ich war 84 oder 85 dort – es war in der vierten Klasse.
Mir ist es in Buchenberg sehr gut ergangen. Wally, Irmi & Heike haben sich gut um uns – oder um mich – gekümmert.

Einige Namen fallen mir noch ein.

  • die Zwillinges Vanessa und ihr Bruder
  • Martin Raddatz und/oder Göttlich aus Kiel oder Lübeck
  • (Oliver) Jacobs
  • Markus Grimm
  • Nils Bleek
  • Jonathan
  • Sascha
  • Christian, der ein bisschen auf Jonathan aufpassen sollte
  • Nadine

Was blieb noch hängen:

  • Schloss Neuschwanenstein
  • der Laden im Dorf
  • die demente alte Dame aus dem Haus, die bei einem Jungen immer im Zimmer auftauchte und er genervt war
  • der Wetterumschwung vor Ostern – erst noch Schnee (Isny, Modelleisenbahn) dann die Wärme

Vielleicht erinnert sich ja jemand aus der Bande, die mit mir dort war.

Katrin
Katrin
Reply to  Dirk Noldt
14. März 2021 22:52

Hallo Dirk! ich freue mich zu lesen, dass Du gute Erinnerungen an das Haus Dollinger hast.
Ich habe Briefe gefunden. Meine Betreuerin in der Gruppe der Kleinen war Waltraud. Wahnsinn, dass du noch drei Namen weißt. Und so viele Namen von anderen Kindern.
Ich habe leider sehr wenige Erinnerungen an damals. Für mich war es schon traumatisch. ich hatte das Pech, mehr oder weniger zwischen den Gruppen gelandet zu sein. Tagsüber gehörte ich zu den Kleinen, nachts schlief ich bei den Großen, weil bei den Kleinen zu wenig Betten waren. Außerdem wurde ich auch immer wieder zu Schreibübungen aus der Gruppe den Kleinen rausgenommen.
ich erinnere mich schemenhaft an Tänze und Gesänge: “Brüderchen, komm tanz mit mir” und “Jetzt fahrn wir übern See”…
Ich war emotional desolat. Im Schlafzimmer bei den Großen musst ich Mobbing und Ausgrenzung erfahren. Den Betreuern muss das alles entgangen sein. Ich war damals schon ein recht selbständiges, anpassungsfähiges Kind. Essen war mein großes Thema. Es hat mir geschmeckt. Und wie. Ich sehe diese Kinderkur leider als Ausgangspunkt für eine spätere Essstörung. Essen als Trost und Beruhigung meines desolaten Nervensystems, das habe ich da gelernt.
Eigentlich zu dünn, war ich nach drei Wochen auf einmal ein dickes Kind (hatte einige Kilos zugelegt), totale Beschämung deswegen. Absonderung von den anderen zu den Mahlzeiten und totale Kontrolle.

Katrin
Katrin
20. Februar 2021 12:51

Ich war 1983 im Frühjahr im Haus Dollinger. Ich habe leider nicht mehr viele Erinnerungen. Ich würde mich freuen, andere Kinder von damals kennenzulernen.