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Herms Knott
Herms Knott
5. August 2022 09:16

Ich suche den Eigner vom Kinderheim Köhler.Erbitte Hinweis.

Herms Knott
Herms Knott
2. August 2022 16:28

Ich war um 1947 im -Kinderheim Köhler. Die Eigner des Hauses wohnte den Mahlzeiten bei und betätigte zur Untermalung der Mahlzeiten eine Spieluhren.

Bernd Breitenbach
Bernd Breitenbach
16. April 2021 20:17

Ich war ca. 1962 zur Kinderverschickung nach Wyk gekommen, über die Sommerferien. Die Anreise war mit der Bahn, ein Zug voll mit Kindern, unerwegs wurde ein Teil abgekuppelt und der Zug neu zusammengestellt, dann ging es weiter. Da die Eltern über die DAK versichert waren, nehme ich an, dass es das Haus Köhler war, wo ich unterkam. Von der Lage her könnte das hinkommen, es war nicht allzu weit bis an den Strand. Ich hatte in einem Punkt Glück, ich war in der Gruppe der “Großen” der Kleinste und bei den “Kleinen” war ich zu groß. Ich habe deshalb viel Zeit mit dem gleichaltrigen Sohn des Hausmeisters verbracht und wir haben uns überall rumgetrieben, wo wir eigentlich nicht hin durften, also an den Strand, ins Watt, am Hafen. In Erinnerung ist mir Quark geblieben, den gab es eigentlich immer als Nachtisch und den mochte ich noch nie. Nachdem ich mich weigerte, das Zeug runterzuschlucken probierten es die Tanten mit der Bestrafungstour, darauf flog der Teller an die Wand. Also noch ein Teller und der flog ohne Ankündigung. Ich durfte dann bei vielen Sachen nicht “mitmachen” und musste zur Strafe bei dem Hausmeistersohn bleiben, etwas besseres konnte gar nicht passieren.
Und Höhensonne gab es, in einem dunklen Keller, mit einer UV-Lampe, ausziehen, Schutzbrille auf. Draußen schien die Sonne, man hätte auch an den Strand gehen können, aber dafür gab es von der Kasse vermutlich kein Geld. Während des Aufenthalts gab es einige Ausflüge auf der Insel, nach Amrum und nach Hallig Hooge, für uns Landratten natürlich ein großes Abenteuer.
Trotz einiger schöner Eindrücke von der See, ich war heilfroh, wieder zuhause zu sein. Medizinisch schätze ich diese Kur als sinnlos ein. Die von vielen geschilderten Exzesse der “Betreuer” während einer Verschickung sind mir zum Glück erspart geblieben.