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Sonja
Sonja
20. Juli 2022 23:02

Ich war im Sommer 1969 in Schulenberg. Meine Erinnerungen sind leider nicht so positiv. Meine Erzieherin hieß Fräulein Süsselbeck und war soweit ganz nett. Eine andere hieß Fräulein Neumann und die hat mir mal während des Mittagsschlafes ein Kopfkissen auf den Kopf gedrückt, weil sie mich mit offenen Augen „erwischt“ hat. Später wurde diese „Verfehlung“ beim Abendessen allen erzählt und ich habe mich furchtbar geschämt. Beim Essen wurde generell viel Druck ausgeübt und auch sonst war es nicht weit her mit Freiheiten. Davon abgesehen, gab es natürlich auch ganz schöne Erlebnisse. Komischerweise sind mir auch vor allem die Ockertalsperre und der Kohlenmeiler in Erinnerung.

Karin
7. Mai 2022 15:57

Ich war dort August/September 1975 …. ich habe nur gute Erinnerungen an den Aufenthalt und viel Spaß

Karin M.
Reply to  Karin
8. Mai 2022 11:44

Ich kann mich noch an viele Ausflüge erinnern, in die Nähe vom Brocken, Spaziergänge/Wanderungen im Wald. Besonders gut an einen Ausflüge zu einem Kohlemeiler im Wald wo uns der Köhler alles erklärte. Auch ein Besuch der Okertalsperre war ein Höhepunkt. Ansonsten haben wir viel draußen gespielt, sind mit Stelzen gelaufen, haben Fangen und Verstecken gespielt, Völkerball usw. also die typischen Spiele dieser Jahre. Es wurde gesungen, Geschichten erzählt von Hexen auf dem Blocksberg (Brocken). Bei schlechterem Wetter wurde auch mal drinnen gespielt und gebastelt. Die BetreuerInnen waren alle freundlich und trösteten auch die Kinder die an Heimweg litten. Es war wirklich sehr liebevoll und es gab keine Zwänge. Bettenmachen und Schrankaufräumen mussten die meisten von uns schließlich auch zuhause.

Abends im Speisesaal wurde nach dem Essen immer noch das Teekesselchen-Spiel (https://de.wikipedia.org/wiki/Teekesselchen) gespielt bei dem einzelne Gruppen gegeneinander antraten. Das hat uns allen viel Spaß gemacht.

Ich habe nur positive Erinnerungen an den Aufenthalt. Allerdings wusste ich auch schon Wochen vorher, dass ich dort hin fahre in den Sommerferien (Aug./Sept) und es war für mich das Highlight des Sommers und ich in die Vorbereitungen, Koffer packen etc. involviert. Heimweh hatte ich nicht wirklich, denn ich hatte ein liebevolles Zuhause, wurde also auch nicht einfach weggeschickt und hab auch immer Post von daheim bekommen.

Ich weiß noch als mich meine Eltern und meine jüngere Schwester daheim in Bayern vom Bahnhof abholten und ich übersprudelte und alles auf einmal erzählen wollte was ich erlebt habe. Meine Schwester war ganz fasziniert, aber nicht von den Geschichten, 😀 sondern davon, dass ich auf einmal Hochdeutsch sprach … ich hatte mich irgendwie automatisch den anderen Kindern dort angepasst, die als ich dort war, überwiegend aus Regionen kamen wo man “ordentliches” Deutsch sprach, statt meinen heimischen Dialekt. Ach ja, das Hochdeutsch war nach kurzer Zeit daheim wieder dahin als ich wieder mit meinem Schulfreunden zusammen war.

Rakus,Regina
Rakus,Regina
1. April 2022 19:36

Gibt es boch Fotos von den Kindern,von der Einrichtung?Ich war im Mai 1963 dort.Gibt es ein Fotoarchiv und die Namen der Kinder?