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Thomas
Thomas
23. Mai 2022 16:58

Hallo, ich war hier 1973 meine Erinnerungen sind seitdem etwas verblasst und ich kann mich daran das ich mich hier absolut nicht wohl gefühlt habe.ich habe sehr viel geweint. An sportlichen Aktivitäten mussten alle teilnehmen egal ob dich oder dünn. Und ans Essen was ich schrecklich fand und es gab viel zu essen weil ich nach Standard zu mager war. Heute am 23.05.2022 war ich hier weil ich ein paar Tage Urlaub in Perleberg verbringe. Die Erinnerung kommt wieder hoch. Ich wünsche allen die hier waren das die Erfahrungen hier nicht wider erlebt werden müssen.

Mario
Mario
11. Mai 2022 11:09

Meine erste Kur war auch in Osterburg. An viel kann ich mich nicht aus dieser erinnern. Das wir auf der hinfahrt einen Unfall mit dem Bus hatten.
Uns gesagt wir wären daran schuld gewesen, da wir zu laut waren.
Auch gab es da Kräutertee der mir nicht schmeckte so wie das essen nicht. Der Speiseraum war sehr dunkel gewesen. Spaziergänge im Park. Ich wurde immer von einem Jungen geärgert dem ich dann die Mütze weg genommen und glaube auch ins Wasser geworfen habe. Dafür musste ich meine Mütze dem Jungen geben, der mich geärgert hatte Es gibt Gruppenbilder davon, wo ich ohne Mütze drauf bin. Da ich nicht zu genommen hatte musste ich dann später nochmal zu Kur fahren.

Yvonne
Yvonne
10. Mai 2022 16:59

Ich war im Alter von ca. 5 Jahren in Osterburg zur Kur und kann mich doch auch nach 45 Jahren noch gut an einiges erinnern.
Positive Erinnerungen hab ich noch an das Gebäude, den Park und die schöne Umgebung. Ich weiß noch, dass ich tief beeindruckt war von der in meinen Augen riesigen Treppe und den großen Räumen mit den hohen, mächtigen Türen. Außerdem fand ich die Reh- oder Hirschskulpturen am Eingang zum Gelände sehr beeindruckend und hab sie bis heute noch vor Augen.
Ich erinnere mich noch an Pfefferminztee und Leberwurstbrote zum Abendessen, an die für mich damals merkwürdigen Runden um die Höhensonne, nur in Unterhosen mit ‘ner Schutzbrille.
Negativ in Erinnerung geblieben ist mir die unglaubliche Sehnsucht nach meinen Eltern. Außerdem waren die Erzieherinnen, bis auf eine, sehr unfreundlich und ich hatte Angst vor ihen und kam mir furchtbar verlassen vor. Zumal sie mit Strafen gedroht haben, wenn man nicht ruhig war. Ich musste einmal mit einem anderen Mädchen im Flur vor unserem Zimmer Kniebeuge machen und vor der Tür stehen, weil wir zur Mittagsruhe nicht schlafen konnten umd gequatscht haben. Danach hatte ich den ein oder anderen Albtraum und konnte die Heimreise kaum erwarten.

Sylvia
Sylvia
16. Februar 2022 14:14

Hallo, ich war kurz vor der Schuleinführung, also etwa 1967 oder 1968 in dem Kurheim in Osterburg. Hieran habe ich nur schlechte Erinnerungen. Mißhandlungen an sich sind mir nicht bewußt, außer ständigem rektalem Fiebermessen mit einer brennenden Paste am Thermometer. Ich erinnere mich nur an ein unglaubliches Gefühl des Verlassenseins und war nur froh, dass mein bester Freund aus dem Kindergarten meiner Heimatstadt dort mit war. Meine Mutter erzählte mir später, dass sie mich in einem relativ verwahrlosten Zustand wieder in Empfang nahm, mein Koffer sei noch genauso gepackt gewsen, wie sie es für die Abreise getan hatte, folglich musst ich die ganze Zeit dieselben Sachen getragen haben. An meinem Mantel hätte ein Knopf gefehlt.

Petra Jacob
Petra Jacob
23. August 2021 15:03

Ich war 1967 im Kinderkurheim Schloss Krumke und habe sehr schlechte Erinnerungen daran. Essenszwang, nächtliche Schläge mit Kleiderbügeln auf den Kopf, Demütigungen u.s.w.

Beene
Reply to  Petra Jacob
7. Februar 2022 11:43

Hallo Petra,
ich war 1968 im Kinderkurheim Krumke und habe nicht so schlechte Erfahrungen gemacht soweit ich mich erinnere. Aber ich war ja erst 4 Jahre alt und es könnte das Schlechte alles verdrängt sein. Denn ich kann mich an wenig erinnern, so zum Beispiel an die große Holzeisenbahn im “Spielzimmer”, an die Gitterbetten die so große Gitter hatten dass man nicht selbst aus dem Bett konnte. An die Spaziergänge im Park. Was nicht schön war, wir hatten ein Mädchen in der Gruppe, die mich ständig kniff und boxte. Ich weiß bis heute nicht warum.An die Erzieherinnen kann ich mich nicht erinnern, auch nicht an das Essen, wie es war. Ich weiß nur, dass die großen weißen Räume eher an ein großes Krankenhaus erinnerten und alles kühl wirkte, auch vom Umgang mit uns Kindern.LG Beene

Rüdiger
Rüdiger
Reply to  Beene
28. Februar 2022 02:06

Hallo,ich war auch 1968 von meinem 3.Lebensjahr zum 4.in dieser Kur in Krumke.Ich erinnere mich an den Einstieg,in den Bus,ohne Eltern.Ich habe wie am Spiess gebrüllt.Werde dieses Erlebnis nie vergessen und dies grauen ,grossen Waschbecken und dunklen Waschräume.An einen Spaziergang im Wald/Park erinnere ich mich noch,da es sehr stark anfing zu gewittern und ich riesige Angst davor hatte.An richtig schlechtes kann ich mich nicht erinnern,nur dass ich grosses Heimweh hatte.6 Wochen ging die Kur ,das ist eine sehr lange Zeit für ein 3-jähriges Kind.Meine Mutter hat mir viele Karten da hin geschickt,mit Sandmännchen,oder Märchenmotiven.Ja,es ist für mich unvergesslich geblieben,bis heute.Ich habe sogar 1 altes Foto davon.Diese Waschtasche ,die ich da dabei hatte,habe ich heute noch und den Koffer.lg Ines

unbekannt bleiben
unbekannt bleiben
Reply to  Petra Jacob
17. Dezember 2021 10:46

Ich befand mich in den 1970er Jahren dort. Übliches Aufessen, andere haben ihr Erbrochenes essen müssen, ich saß Stunden vor meiner Mittagsmahlzeit (statt zwangsweisem Mittagsschlaf).

Im Freispiel im Wald habe ich als Kind mit Nieren- und Blasenleiden (Grund des Kuraufenthaltes) meine Notdurft nicht halten können und die Hose benässt. Ich musste im Kreis, umringt von den anderen Kindern stehen, welche auf mich zeigen und irgendetwas rufen mussten. Ich erinnere nicht, was es war. Wir wurden in Zweierreihen mit Anfassen eingeteilt, um zum Heim zurückzukehren. Ich musste aufgrund der befleckten Hose in der ersten Reihe laufen.

Nach einigen Wochen bekam ich rote Pusteln am ganzen Körper. Daraufhin wurde ich mit Scharlachverdacht ins örtliche Krankenhaus eingeliefert. Ich wurde in ein Mehrbettzimmer mit drei älteren Damen untergebracht. Die Damen waren nicht erfreut und ließen mich das stets spüren. Eine einzige Krankenschwester habe ich als freundlich in Erinnerung, die brachte mir von ihrem Kind ein rotes Spielzeugauto mit, ich hatte ja kein Spielzeug dabei. Da fällt mir ein, ich durfte das Bett nicht verlassen. Meine Eltern wurden NICHT informiert. Nach einer Woche haben mich meine Eltern dann, wohl inzwischen verständigt, abgeholt. Ich erinnere noch, dass meine Mutter sehr zornig war und das Wort ‘Jugendamt’ gesagt hat.

In Krumke waren in meiner Erinnerung die meisten Erzieherinnen gesichtslos, aber eine, etwas jüngere, war besonders schrecklich und aus heutiger Sicht wohl sadistisch. Die würde ich wieder erkennen.